Bensheim

Nabu Meerbachtal 230 Gäste kamen zu einer Weinverkostung ins Zeller Dorfgemeinschaftshaus / Überraschende Auszeichnung

Goldene Ehrennadel für Jürgen Schneider

Zell.Auxerrois, Gewürztraminer oder roter Muskateller – am vergangenen Wochenende konnten sich über 230 Gäste auf Einladung des Nabu Meerbachtal im Dorfgemeinschaftshaus in Zell ein Bild von den verschiedenen Weinen machen, die in und rund um Bensheim, Zell und Gronau angebaut werden.

Die Weinprobe wurde moderiert von Walter Götzinger, der sehr unterhaltsam durch den Abend führte. Insgesamt standen 16 verschiedene Weine auf dem Programm. Ob rot, rosé oder weiß – Vielfalt war geboten. Eingeschenkt wurden jeweils zwei Weine gleichzeitig, so dass die Gäste nicht nur probieren, sondern auch vergleichen konnten.

Im Zeichen des Naturschutzes

Im Rahmen der Veranstaltung nutzte der Nabu-Bundesverband seinerseits die Einladung, um eine besondere Ehrung durchzuführen. Die goldene Ehrennadel des Verbandes steht für außergewöhnliche Leistungen und ein Leben im Zeichen des Naturschutzes. An diesem Abend wurde für eben diese Leistung Jürgen Schneider, langjähriger Vorsitzender des Nabu Meerbachtal, Ornithologe und Naturschützer, für sein jahrelanges Engagement von Heinz Kowalski vom Bundespräsidium geehrt. Auch der Nabu-Landesvorsitzende Gerhard Eppler dankte Jürgen Schneider für seinen vielfältigen Einsatz im Naturschutz.

Für die Mitglieder der Ortsgruppe war diese Ehrung ebenfalls eine kleine Überraschung, ging der Vorschlag doch von Til Macke, Biologe, Unternehmer und Enkel des berühmten Bonner Malers August Macke, beim Bundesverband ein. Nach der Ehrung bedankte sich Jürgen Schneider bei seinem Team und den Mitgliedern des Nabu Meerbachtal für ihr Engagement und ihren Einsatz.

Zurück bei der Weinprobe nutzte Walter Götzinger die kleinen Pausen zwischen den einzelnen Weinen nicht nur, um den Gästen die Entstehung eines Wingerts mitsamt so manchen bürokratischen Herausforderungen zu erläutern, sondern auch die einzelnen Weinbaugebiete Deutschlands oder die Weinlagen rund um Zell und auch „Bensheim bei Zell“ vorzustellen.

Zwischendurch gab es immer wieder erheiternde Informationen, beispielsweise eine kleine Farbenkunde über rote, blaue oder weiße Trauben, und dass die Farben der Früchte nicht immer zwingend auf die Farbe des Weines schließen lassen.

Am Ende bedankten sich sowohl Ausrichter wie auch Moderator bei den Gästen, die den Abend mit stehenden Ovationen am Ende honorierten. Sicher wird dies nicht die letzte Weinprobe gewesen sein, die von Jürgen Schneider und seinem Team auf die Beine gestellt wurde, heißt es abschließend von Seiten des Nabu Meerbachtal. red

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