Bensheim

Christi Himmelfahrt Evangelische Gemeinden arbeiteten zusammen

Gottesdienst am Feldkreuz „auf der Höhe“

Archivartikel

Schönberg.Der Feldgottesdienst am Schönberger Kreuz an Christi Himmelfahrt erfreute sich großen Zuspruchs von allen vier umliegenden Gemeinden, die sich am geschichtsträchtigen Sandsteinkreuz „oben auf der Höhe“ trafen.

Die evangelische Kirchengemeinde Gronau/Zell hatte um die Schutzhütte Bänke aufgestellt und einen Altar gerichtet mit Kerzen und einem Feldblumenstrauß. Der Posaunenchor Gronau/Zell unter Leitung von Julia Klingel stand bereit zur musikalischen Gestaltung. Zusammen mit ihren Pfarrerinnen Inga von Gehren und Uta Voll feierten alle Besucher, auch die aus Schönberg und Wilmshausen, Junge und Alte, Evangelische und Katholische, einen Feldgottesdienst unter freiem Himmel.

Pfarrerin von Gehren trug den Lesungstext vor und sprach mit den Gottesdienstbesuchern den 85 Psalm „Die Bäume werden in den Himmel wachsen“. Pfarrerin Voll ging in ihrer Betrachtung auf die zwei Begrifflichkeiten des Himmels ein, die im Englischen mit „sky“ und „heaven“ besonders deutlich unterschiedlich den sichtbaren, natürlichen und den geheimnisvollen, mystischen Bereich umschreiben.

Bemerkenswert, dass eine Reihe von Wanderern und Bikern jeweils einen Moment auf ihrem Weg innehielten, um die Stimmung des Ortes und Momentes auf sich wirken zu lassen. Dies wurde besonders deutlich bei den fröhlich gesungenen Liedern.

Sichtlich fröhlich ging man nach dem Gottesdienst wieder auseinander, gestärkt durch frische Brezel, in der Gewissheit, dass in Zukunft noch mehr von der Zusammenarbeit der beiden Kirchengemeinden Gronau/Zell und Schönberg/Wilmshausen zu hören sein wird. red

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