Bensheim

Segelflieger Vorbereitungen für das Frühjahr

Hochbetrieb in der Werkstatt

Archivartikel

Bensheim.Seit Wochen herrscht in der warmen Segelflug-Werkstatt emsiges Treiben. Denn die Segelfluggruppe Bensheim ist ein offiziell anerkannter „Luftfahrttechnischer Betrieb“.

Dicht an dicht stehen die Flugzeugrümpfe und -flächen, dazwischen wuseln Werkstattleiter, Piloten und Flugschüler umher. Hier wird der Lack ausgebessert, dort ein Loch in der Bespannung des Oldtimers geflickt und da liegen die ausgebauten Fahrt- und Höhenmesser.

Keine Langeweile

Für die Flugschüler ist das die beste Gelegenheit, tiefere Einblicke in die Technik zu bekommen. „Durch die Wartungsarbeiten werden Bereiche zugänglich, die sonst verbaut sind, wie hier diese Druckschläuche der Fluginstrumente“, so Fluglehrer Axel Allgaier. Aufmerksam schauen die jungen Leute den Erfahrenen bei der Arbeit zu und dürfen unter Aufsicht auch selbst Hand anlegen, beispielsweise beim schweißtreibenden Polieren der Oberflächen.

Langweilig? „Nö, gar nicht. Gemeinsam haben wir hier viel Spaß und die Arbeiten sind abwechslungsreich“, antwortet Flugschülerin Ina Duwanoff. Schleifhexe, Zahnarztbohrer, Spannlack, Epoxidharz – der richtige Umgang mit teils ungewohnten Werkzeugen und Chemikalien will schließlich geübt sein.

Für die Themen Luftrecht, Navigation und Meteorologie geht es mit den ehrenamtlichen Fluglehrern zurück in den Schulungsraum. Schließlich sollen später nicht nur die Flugzeuge in der Frühlingssonne glänzend dastehen. red

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