Bensheim

BfB Wählergemeinschaft mit Vorschlägen für soziales und preisgünstiges Wohnen

Ideen für mehr Wohnraum

Archivartikel

Bensheim.„Unser Ziel ist der Erhalt unserer Lebens- und Umweltqualität, der Erhalt wichtiger Naherholungsgebiete und landwirtschaftlicher Flächen. Deshalb lehnen wir den Bau eines neuen Stadtteiles Bensheim-Süd, die Verlängerung des Auerbacher Baugebietes „In den Zeilbäumen“ bis nach Zwingenberg und den Bau neuer großer Baugebiete ab“, erklärt BfB-Stadtverordnete Ulrike Vogt-Saggau.

Das Pestel-Institut an der TU Darmstadt hat eine Deutschlandstudie veröffentlicht: „Wohnraumpotenziale in urbanen Lagen – Umnutzung von Nichtwohngebäuden. Die Studie kommt zusammengefasst zu dem Ergebnis, dass ein Potenzial von 2,3 bis 2,7 Millionen Wohnungen in Deutschland ohne weiteren Flächenverbrauch besteht. Die BfB benennt in ihrer Pressemitteilung Beispiele, die aus ihrer Sicht für Bensheim sinnvoll sein könnten:

Eingeschossige Zweckbauten wie Supermärkte können aufgestockt und für den sozialen Wohnungsbau genutzt werden.

Niedrige Lagerhallen können aufgestockt und zum Bau von Sozialwohnungen oder preisgünstige Wohnungen genutzt werden.

Große Parkplätze – wie bei Nahversorgern oder Lagerhallen – können überbaut und damit für den sozialen Wohnungsbau und preisgünstige Wohnen genutzt werden.

Parkdecks (zum Beispiel Fehlheimer Straße/Wilhelmstraße) und Parkhäuser können gegebenenfalls durch den Bau von Sozialwohnungen aufgestockt werden. Ob dies statisch machbar ist, muss zunächst geprüft werden.

Durch Aufstockungen bei Privathäusern und durch den Ausbau von Dächern und Speichern können neue Sozialwohnungen oder preisgünstige Wohnungen entstehen.

Durch Aufstockungen von Gebäuden von Wohnungsgesellschaften, wie beispielsweise der Wohnbau Bergstraße, können weitere Sozialwohnungen entstehen.

Durch Umbau von Scheunen in den Stadtteilen können weitere preisgünstige Wohnungen geschaffen werden.

In bestehenden alten Gewerbegebieten wie dem Gewerbegebiet West können Bereiche, die nicht mehr als Firma/Gewerbe genutzt werden, zu Wohnbauflächen umgenutzt werden.

„Uns ist bewusst, dass viele Punkte geprüft und gegebenenfalls Bebauungspläne geändert werden müssen.

Bevor aber immer mehr Fläche verbraucht wird, wollen wir diesen Weg gehen. Da wird bei gutem Willen einiges umsetzbar sein“, meint Joachim Uhde, der die BfB im Magistrat der Stadt vertritt. red

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