Bensheim

Holzernte Revierförster Ruis-Eckhardt zu aktuellen Arbeiten

Im Wald brummen die Motorsägen

Hochstädten.Die kalte Jahreszeit naht – und die Saison der Holzernte beginnt. Im Wald zwischen dem Fürstenlager und dem Hochstädter Haus brummen derzeit die Motorsägen – schwere Forstmaschinen verrichten ihre Arbeit, um die Stämme zum Abtransport an die Wege zu ziehen.

Hochwertiger Rohstoff

Es wird auf großer Fläche gearbeitet, aber immer nur einzelne Bäume werden gefällt, um als ökologisch hochwertiger Rohstoff genutzt werden zu können, teilt Revierförster Dirk Ruis-Eckhardt mit. Einige Bäume müssen insbesondere am Waldrand oder an Wegen aus Sicherheitsgründen gefällt werden –die extreme Trockenheit hat einigen Bäumen schwerer zugesetzt als anderen.

Viele Eschen seien über die vergangenen Jahre hinweg zudem durch einen Pilz stark in Mitleidenschaft gezogen. Bei einem großen Teil der dem Laubwald beigemischten Fichten hat der Borkenkäfer die Gunst der Stunde genutzt und die Bäume zum Absterben gebracht, heißt es in einer Pressemitteilung des Forstamtes.

Die meisten Bäume werden allerdings im Rahmen nachhaltiger Waldpflege geerntet: um qualitativ hochwertigen oder seltenen Bäumen mehr Wuchsraum zu schaffen, werden andere gefällt. Hierbei wird streng auf den Erhalt von Habitatbäumen, vor allem alte Höhlen- oder Horstbäume, geachtet, so Ruis-Eckhardt.

Die Arbeiten werden voraussichtlich noch bis kurz vor Weihnachten andauern. Hierbei müssen immer wieder unterschiedliche Wegeabschnitte gesperrt werden. Auch der Fuchstrail und seine Zuwegung vom Hochstädter Haus wird in dieser Zeit überwiegend gesperrt sein.

„Wir bitten alle Betroffenen um Verständnis. Eine Nichtbeachtung der Sperrungen kann lebensbedrohlich sein“, warnt der Förster vor Spaziergängen jenseits der Absperrungen im Waldgebiet zwischen Hochstädter Haus und Fürstenlager in Auerbach. red

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