Bensheim

Bensheim-Mitte Im zweiten Quartal 2018 mehr als 60 Einsätze

Juni-Unwetter fordern die Feuerwehr

Bensheim.Im zweiten Quartal des Jahres 2018 galt es für die Bensheimer Feuerwehrmänner- und frauen insgesamt 61 Einsätze abzuarbeiten. Diese gliederten sich in 31 Hilfeleistungseinsätze, zehn Brandeinsätze und 20 Fehlalarme.

Bei einer Türöffnung „Am Ziegelfalltor“ Anfang April öffneten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Bensheim-Mitte die Haustür mit einem Spezialwerkzeug. Sie retteten den Bewohner mit Hilfe der Drehleiter aus dem zweiten Obergeschoss und übergaben diesen an den Rettungsdienst.

Ein paar Tage später wurde die Feuerwehr Bensheim-Mitte zu einem Wohnungsbrand mit Menschenrettung nach Auerbach in den Fasanenweg gerufen. Die zuerst eingetroffene Feuerwehr Auerbach erkundete das Gebäude und die betroffene Wohnung. Der Brand stellte sich schnell als angebranntes Essen auf dem Herd heraus. Somit mussten die Bensheimer Einsatzkräfte nicht weiter eingreifen und konnten schnell zurück zu ihrem Arbeitsplatz.

Am Morgen des 18. April lautete das Einsatz-Stichwort „HPZUG – Person unter Zug“. Die angenommene Situation bewahrheitete sich aber nicht. Bei der Kontrolle des Streckenabschnitts zwischen Bensheim und Heppenheim wurde zwar eine Person aufgefunden, diese war aber glücklicherweise unverletzt. Zur weiteren Klärung wurde die Polizei hinzugezogen.

Im Mai kam es des Öfteren zu Einsätzen, bei denen die automatische Brandmeldeanlage in Firmen oder Einrichtungen auslöste. Zum Glück konnten die Einsatzkräfte bei keiner dieser Alarmierungen einen Auslösegrund finden.

Beim Wohnungsbrand mit Menschenrettung in der Odenwaldstraße am 5. Juni mussten die Bensheimer Brandschützer schnell reagieren. An der Einsatzstelle wurden sofort erste Rettungsmaßnahmen eingeleitet. Zwei Trupps unter Atemschutz konnten den verletzten Bewohner, der sich noch in der Wohnung befand, finden und ihm somit das Leben retten. Ebenfalls wurden die Feuerwehr Auerbach und die Feuerwehr Zell zu dem Brand hinzugezogen, welche die Kameraden aus Bensheim tatkräftig unterstützten.

Starkregen und Gewitter

Starkregen und ein heftiges Gewitter zogen am 11. Juni auch über den Odenwald und die Bergstraße. In Bensheim schlug der Blitz in ein Wohnhaus an der Weinheimer Straße ein.

Von dem Unwetter blieben auch die Freiwilligen Helfer aus Bensheim nicht verschont. Zu den Einsätzen zählten Sicherheitsmaßnahmen, die Beseitigung von Wasser in den Kellern oder der umgestürzte Baum, der im Stadtteil Schönberg mit Hilfe der Drehleiter entfernt wurde.

Einige Einsatzkräfte fuhren an diesem Abend allerdings noch nach Bürstadt, um dort die Feuerwehren gemeinsam mit dem THW zu unterstützten. Alle Einsatzkräfte waren bis in die Nacht an verschiedenen Einsatzorten beschäftigt. Meist ging es auch hier darum, vollgelaufene Keller auszupumpen.

An diesem Abend bestätigte sich, wie wichtig die Zusammenarbeit mit anderen Kameraden und anderen Hilfsorganisationen ist. Zu weiteren Einsätzen im Juni gehörten überwiegend Brandmeldeanlagen, die fehlalarmierten. Ein Großbrand in einer Schreinerei konnte Mitte Juni durch die Auslösung der dort installierten Brandmelder allerdings verhindert werden.

Einige Kameraden der Bensheimer Wehr fuhren im Mai über ein verlängertes Wochenende in die Partnerstadt Riva del Garda (Italien). Nachdem dort auch die Kameraden aus der Partnerstadt Amersham (England) angereist waren, gab es einen offiziellen Empfang. Neben einer Fahrt auf dem Gardasee oder der Besichtigung des „Torre Apponale“, einer Weinkellerei, wurde im Feuerwehrstützpunkt eine Gasbrandübung vorbereitet und von allen Freiwilligen durchgeführt. Ehe es montags nach Hause ging, wurde ein Familientag veranstaltet. Dabei wurden einige Kameraden der Bensheimer Wehr ausgezeichnet. Für die kleinen Gäste wurden diverse Spiele angeboten. red

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