Bensheim

Kolpingsfamilie Isabel Pauly berichtete von ihrem Gemeinschaftsdienst in Costa Rica

Kaffee ökologisch angebaut und geerntet

Archivartikel

Bensheim.Auf Einladung der Bensheimer Kolpingsfamilie berichtete Isabel Pauly über ihren Aufenthalt in Costa Rica im Rahmen eines Freiwilligendienstes. Sie hatte sich vor ihrem Abitur bei dem Kolping-Jugendgemeinschaftsdienst in Köln beworben, und nach einem Seminar wurde sie für ein Projekt in Costa Rica vorgeschlagen. Dabei geht es um den ökologischen und nachhaltigen Anbau sowie den Vertrieb von Kaffee durch Kleinbauern.

Die Region, in der Isabel Pauly (Bild) lebte, ist sehr gebirgig. Der Kaffee wird in einer Höhe von 1800 Metern angebaut. Die junge Deutsche bezog ein kleines Häuschen im Dschungel mit Studenten aus Frankreich auf einer abgelegenen Finka und musste sich zunächst an die Lebensumstände der dortigen Bevölkerung zwei Autobusstunden von der Hauptstadt entfernt gewöhnen.

Sie lernte, wie man den Kaffee ökologisch anbaut, erntet, fermentiert, reinigt, röstet und verpackt. Am meisten Spaß machte ihr der Verkauf und Vertrieb des Kaffees der Marke Naturalba. Sie erzählte, am Anfang sei es ihr schwergefallen, da die hygienischen Verhältnisse in der Unterkunft durchaus nicht den gewohnten Standard gehabt hätten.

Isabel Pauly bedankte sich bei der Kolpingsfamilie Bensheim, die ihren Einsatz mit Spenden möglich gemacht hat. Jetzt beginnt sie ihr Studium in Heidelberg. Als Zuhörer hatte man den Eindruck, dass ihr der Aufenthalt Spaß gemacht hat und für sie ein Gewinn war. Der Spendenaufruf zur Weiterführung des Projekts brachte bei der erfreulich hohen Zuhörerzahl 200 Euro ein. Die Kolpingsfamilie Bensheim hat diesen Betrag verdoppelt. red

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