Bensheim

Kalbfleischapfel am Wambolder Sand gepflanzt

Bensheim.Ein Zeichen für den Erhalt und die Pflege der Natur haben in dieser Woche Vertreter des Geo-Naturparks Bergstraße-Odenwald, der Initiative der Streuobstwiesenretter und der Stadt Bensheim gesetzt. Am Wambolder Sand wurde mit einem jungen Kalbfleischapfel gemeinschaftlich der Baum des Jahres gepflanzt.

Geo-Naturpark und Streuobstwiesenretter küren die „Obstsorte des Jahres“, und der Naturpark verschenkt entsprechend an seine Mitgliedskommunen jeweils einen Baum. Ein Zeichen, das Bensheims Bürgermeister Rolf Richter zu schätzen weiß, da es für einen besonderen Einsatz im Sinne des Naturschutzes durch viele engagierte Menschen stehe.

Am Wambolder Sand finden sich Teile der städtischen Streuobstflächen. Da der Bestand inzwischen stark überaltert ist, sind die Streuobstwiesenretter seit einigen Jahren mit einer Verjüngung beschäftigt. Streuobstwiesen sind, so wurde anlässlich der Pflanzaktion erklärt, ein „Hort biologischer Vielfalt“. Entsprechend wichtig ist es, deren Bedeutung zu kommunizieren, einhergehend mit dem Erhalt regionaler Obstsorten. Am Wambolder Sand sollen, so Jutta Weber vom Naturpark, zudem sukzessive die gekürten Obstbäume der vergangenen Jahre nachgepflanzt werden. Unser Bild zeigt (v.l.): Florian Schuhmacher von den Streuobstwiesenrettern, Rathauschef Rolf Richter, Jutta Weber vom Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald, Stefan Herd und Michael Mink vom Außendienst des Naturparks. thz/Bild: Zelinger

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