Bensheim

Vorstandssitzung Rückblick des Vorsitzenden auf 2019 / Ansporn für weitere Aktionen

Kolpingsfamilie unterstützt soziale Projekte

Archivartikel

Bensheim.In der ersten Vorstandssitzung der Kolpingsfamilie Bensheim im neuen Jahr stand die Vorbereitung der Veranstaltungen im ersten Halbjahr 2020 auf der Tagesordnung. Neben den laufenden monatlichen Angeboten im Kolpinghaus – Mehrgenerationenstammtisch (jeweils am 2. Mittwoch jeden Monats um 19 Uhr), Spiele-Nachmittag (monatlich am 2. Dienstag um 15 Uhr) und Computertreff (monatlich am 1. Donnerstag um 17 Uhr) – sind wieder Vorträge und religiöse Veranstaltungen geplant, die jeweils in der Presse angekündigt werden und die es zu organisieren gilt.

Daneben hat der Vorstand nochmals auf das abgelaufene Jahr Rückschau gehalten und war zufrieden mit dem Besuch der Veranstaltungen und dem Engagement der Mitglieder. Wie Vorsitzender Josef Roesch betonte, legt die Kolpingsfamilie seit jeher – entsprechend dem Vorbild ihres Gründers Adolph Kolping – besonderen Wert auf ihr Engagement im sozialen Bereich, zumal sie auch nach ihrer Satzung zur „Förderung gemeinnütziger, mildtätiger und kirchlicher Zwecke“ aufgerufen ist.

So stellt die Kolpingsfamilie der Caritas das Kolpinghaus für Deutschkurse für Flüchtlinge zur Verfügung, letztens auch dem Bensheimer Netz für dessen Veranstaltung. Besonders erfreut wurde vom Vorstand registriert, dass die Sammelaktionen gute Ergebnisse gezeigt haben und sozialen Zwecken zugeführt werden konnten.

Spenden für Peru und Nepal

So beteiligte sich die Kolpingsfamilie unter anderem auch wieder an der Spendenaktion des „Freundeskreises Hans Hillenbrand“ in Peru. Dadurch konnten viele Maßnahmen finanziell gefördert werden, die von dem in Bensheim geborenen Hans Hillenbrand initiiert wurden und nach dessen Tod weiterhin betrieben werden.

Am 5. März wird zum wiederholten Mal Kolpingbruder Richard May aus Hirschberg Gast im Kolpinghaus sein, um über seine Hilfsaktionen in Nepal zu berichten. May war direkt nach dem Erdbeben 2015 mehrfach in Nepal gewesen, um vor Ort Hilfe zu leisten. Besonders liegen ihm zwei Kinderhäuser in Kathmandu und Sankhu am Herzen, die er mit Lebensmitteln, Kleidung und Artikeln des täglichen Bedarfs versorgt und unterstützt. Im Bergdorf Bung gilt seine Hilfe dem Krankenhaus und der Schule. Die Kolpingsfamilie hatte sich in der Vergangenheit bereits an der Finanzierung von zwei Lehrerinnen dieser Schule beteiligt.

„Der Jahreswechsel ermöglicht den Blick zurück und nach vorne für jeden persönlich, aber auch für jeden Verein“, so Roesch. Dabei sei der Rückblick auf die Bemühungen im sozialen Bereich im vergangenen Jahr zugleich auch Ansporn für die Kolpingsfamilie für weitere Aktionen dieser Art im neuen Jahr. red

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