Bensheim

Mitgliederversammlung Vorsitzender Josef Roesch blickte auf das Jahr 2019 zurück / Schwerpunkte im sozialen Bereich

Kolpingsfamilie will mehr junge Leute für sich gewinnen

Archivartikel

Bensheim.Üblicherweise findet die Mitgliederversammlung der Kolpingsfamilie im zeitigen Frühjahr statt, gilt es doch für den Vorstand, den Mitgliedern Bericht und Rechenschaft über das Vereinsgeschehen des vergangenen Jahres abzugeben und Rückschau auf Aktivitäten und Veranstaltungen zu halten.

Aber was ist schon üblich in der Zeit der Corona-Pandemie. Die per Vereinssatzung jährlich vorgeschriebene Mitgliederversammlung konnte in diesem Jahr deshalb erst jetzt abgehalten werden, nachdem die Vorschriften zur Bekämpfung der Pandemie dies zulassen.

Hilfe für Notleidende

Der Vorsitzende der Bensheimer Kolpingsfamilie Josef Roesch begrüßte am Freitag die Mitglieder und war erfreut, dass doch so viele der Einladung gefolgt waren. Präses Heinz Förg erinnerte zu Beginn der Versammlung am 11. September im Gebet an die Attentate in New York vor 19 Jahren und aktuell an das Flüchtlingsdrama in Moria. Es gelte – so wie zu seiner Zeit Adolph Kolping – sich zu engagieren und Armen und Notleidenden Hilfe und Unterstützung zu bieten.

Roesch ließ danach in einer Powerpoint-Präsentation die Veranstaltungen und Tätigkeiten der Kolpingsfamilie noch einmal bildreich Revue passieren.

Neben den festen monatlichen Terminen – Mehrgenerationenstammtisch, Spielenachmittag und Computertreff mit Fred Röhrig, die auch jetzt wieder laufen, fanden 2019 mehr als 20 Vorträge und Veranstaltungen zu verschiedenen religiösen und gesellschaftlichen Themen oder Anlässen statt. Die Standbetriebe am Bürger- und Winzerfest 2019, die doch immer wieder die Vereinskasse aufbessern, waren gut frequentiert, die Fahrten – Rom, Wanderfahrt Saalbach, Sommerausflug, Bundesgartenschau, Weihnachtsmarkt – waren ausgebucht. Die Kolpingsfamilie hat außerdem den Bildband „Bensheim in Licht und Schatten“ des Bensheimer Fotografen Helmut Wahl zusammengestellt und herausgegeben. Alles in allem ein vielfältiges Programm, das nur durch die Unterstützung zahlreicher Mitglieder zustande kommen konnte.

Josef Roesch bedankte sich deshalb bei allen Mitgliedern und Freunden der Kolpingsfamilie, die zum Gelingen beigetragen haben und sich immer wieder zur Mithilfe bereitfanden und engagierten. Dem Ehepaar Brigitte und Heinz Schmidt gelte ein ganz besonderer Dank für die Organisation und ihre Tätigkeiten im und rund um das Kolpinghaus.

Rechner Norbert Trautrims erstattete den Kassenbericht. Er erläuterte im Einzelnen die verschiedenen Haushaltspositionen und sprach im Ergebnis von einer stabilen Kassenlage. Sein Ausblick galt aber auch schon dem laufenden von der Corona-Pandemie gezeichneten Jahr und auch den folgenden Jahren mit ihren Aufgabenstellungen. Nicht nur von ihm, sondern auch später bei der Aussprache über die Berichte wurde unter Hinweis auf die Altersstruktur der Kolpingsfamilie die Frage gestellt, wie man junge Leute zur Mitarbeit gewinnen kann.

Darauf und auch auf weitere Aktivitäten im sozialen Bereich wird der Vorstand sein Augenmerk zu richten haben. So engagiert sich die Kolpingsfamilie schon seit Jahren zusammen mit dem Freundeskreis Hans Hillenbrand für Maßnahmen der von diesem gegründeten Asociacion in Peru und ist auch auf anderen Gebieten hilfreich.

Pfarrer Heinz Förg bleibt Präses

Fred Röhrig trug den Bericht der Kassenprüfer vor. Diese haben Norbert Trautrims eine einwandfreie Kassenführung bescheinigt, so dass die Versammlung ihm und dem Gesamtvorstand Entlastung erteilte.

Bei den turnusmäßigen Wahlen wurden Pfarrer Heinz Förg als Präses und Emil Jarz und Maximilian Gärtner als Beisitzer wiedergewählt. Neu gewählt wurden Oliver Hötz als Beisitzer in den Vorstand und als Kassenprüfer Manfred Speck und Benedikt Gärtner.

Josef Roesch bedankte sich bei den gewählten Vorstandsmitgliedern für ihr Weiter- und Mitmachen und bei den Anwesenden für den harmonischen Verlauf der Versammlung. Nicht nur durch den Vorstand, sondern vielmehr gemeinsam mit den Mitgliedern könne eine gute und zukunftsorientierte Vereinsarbeit gelingen. red

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