Bensheim

Bildungswerk Zweitägiger Workshop „Gewaltfreie Kommunikation“

Konstruktiv miteinander reden und streiten

Archivartikel

Bensheim.„So hab’ ich das doch gar nicht gemeint!“ – Oft münden scheinbar harmlose Gespräche in Streit und Missverständnissen, in Vorwürfen und Kopfschütteln. Die Versuchung ist groß, die Schuld beim jeweils anderen zu suchen. Dabei sind viele Gesprächsfallen ganz einfach zu erkennen – wenn man nur weiß, worauf man achten muss.

Sprache verbindet und trennt. Welche Haltung und Sprache braucht man, um konstruktiv, wertschätzend und zielorientiert mit einander zu reden und zu streiten? Einen Ansatz dazu hat Marshall Rosenberg in seiner „Non-Violent Communication“, der nicht verletzenden Kommunikation, geschaffen. Im Deutschen ist dazu der Begriff „Gewaltfreie Kommunikation“ üblich.

Theorie und Praxis

Das Katholische Bildungswerk Bergstraße/Odenwald bietet in diesem Jahr erstmals einen zweitägigen Workshop an, in dem man sich mit diesem Ansatz vertraut machen kann. Die beiden Kommunikationstrainerinnen Dagmar Arzberger und Barbara Buss führen in die theoretischen Grundlagen der „Gewaltfreien Kommunikation“ nach Marshall Rosenberg ein und besprechen anhand praktischer Übungen in der Gruppe, wie man diesen Ansatz in seinem Alltag einsetzen kann. Ziel des Workshops ist es, zu erfahren, wie man seine Interessen erfolgreich vertreten und dabei in wertschätzendem Kontakt mit dem Gegenüber bleiben kann – aber auch, wie man mit Kritik, Vorwürfen und Angriffen umgehen kann. Der Workshop findet am 7. und 21. März (samstags) jeweils von 10 bis 17 Uhr im Pfarrzentrum von Sankt Georg Bensheim statt. red

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