Bensheim

Kita Leuchtturm Idee des Elternbeirats und Kita-Teams kam gut an

Kürbisschnitzen im „Home Office“

Archivartikel

Schöberg/Wilmshausen.Erntedankfest mit den Kindern in der Marienkirche? Ausgefallen. Traditioneller Umzug zu Sankt Martin mit Laternen und Liedern, Feuer, dem Heiligen Martin zu Pferd und Brezeln? Ausgefallen! Ebenso das Kürbisschnitzen in der Gruppe wie im vergangenen Jahr. So kann es doch nicht sein, dachten sich der Elternbeirat und das Team der Kita Leuchtturm für Schönberg/Wilmshausen – und kamen da auf eine besondere Idee: Im Rundbrief wurden die Eltern informiert: Zunächst wurden schöne, dicke Kürbisse besorgt – gegen einen symbolischen Betrag – vom Rosenhof Schwanheim der Familie Ahlheim.

„Werden Sie zu Hause mit ihrem Kind kreativ und schnitzen Sie dem Kürbis ein Gesicht. Wir sind gespannt, wie Ihre Kunstwerke aussehen werden“, hieß es in dem Rundbrief. Dieser Motivationsschub hat genügt. In kurzer Zeit waren die Kürbisse erst mal weg. Und schon bald darauf kamen sie alle wieder, ausgehöhlt und mit den schönsten und schrecklichsten Gesichtern versehen, um sie in der Kita zu präsentieren. Mit Stolz konnten die Kinder den anderen ihren eigenen Kürbis zeigen. Diese kleine Ausstellung war aber nur kurz, denn zum Ende Oktober durften dann alle Kürbisse mit nach Hause genommen werden, um einen Platz vor der Haustür einzunehmen.

Die Aktion ist erfolgreich verlaufen, auch wenn wieder mal „Home-Kindergarten“ eingesetzt werden musste, eine nicht zu ändernde zeitgemäße Form. Ein Großteil der Elternschaft hat mitgemacht, und es haben alle Kürbisse ein Zuhause gefunden. Natürlich haben auch die Erzieherinnen mit den Kindern Kürbisse in der Kita geschnitzt.

Laternenfest im Kleinformat

Und dann gab es doch noch ein Sankt-Martinsfest am vergangenen Montag unter dem Motto „Laternenfest mit den Leuchtturm-Kindern“. In den Abendstunden konnten die Kinder, fast vollzählig, mit selbstgebastelten Laternen in der Kita auf- und abmarschieren. Die Geschichte von Sankt Martin wurde erzählt, und es gab warmen Apfelsaft. Die ortsansässige Konditoren-Familie Schmerker ließ es sich nicht nehmen, auch für jedes Kind einen Weckmann, das traditionelle Hefegebäck, zu spenden.

So sind es doch echte Alternativen in diesen Corona-Zeiten gewesen, schreibt die Kita abschließend in einer Pressemitteilung. red

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