Bensheim

Haushaltsplan 2020 Ortsbeirat hält an Ausweisung von Bauplätzen fest / Viel Unkraut auf Friedhof und Freizeitgelände

Langwaden wünscht sich Mietfahrräder

Langwaden.Unspektakulär sind die Wünsche für den Haushaltsplan 2020 und entsprechend zügig konnte Ortsvorsteher Günter Bischof nach 45 Minuten die Sitzung des Ortsbeirats Langwaden schließen.

Nach wie vor möchte sich der Ortsbeirat die Option für Bevölkerungswachstum im Ort offenhalten und hält an der Ausweisung von Bauplätzen fest. Zu den zwei vorhandenen Hundekotbeutel-Spendern wird Bedarf für ein drittes Angebot im Ortsausgangsbereich Richtung Hähnlein gesehen.

Das in Eigeninitiative aufgestellte Buchregal zur Spende beziehungsweise zum Tausch von Lesestoff wird gut angenommen und wird der regen Nutzung aber nicht mehr gerecht. Hierfür wünscht sich der Ortsbeirat ein ergänzendes Angebot an einem besser sichtbaren Standort.

Der von der Stadtverwaltung noch benötigte Beschluss für die Aufstellung eines Fahrradständers am Dorfgemeinschaftshaus wurde vom Gremium einstimmig beschlossen. Zusätzlich wünscht sich der Ortsbeirat die Kombination mit einer Fahrrad-Mietstation (Nextbike), wobei die Aufstellung aber an einer gut einsehbaren Stelle, eventuell neben der Buswartehalle, erfolgen soll.

Hingewiesen wurde von Ortsvorsteher Bischof auf den im April erfolgten Ortstermin mit dem städtischen Landschaftsplaner Werner Hohenadel auf dem Freizeitgelände am Ortseingang.

Besprochen wurden das Bepflanzungskonzept und die Anlage eines Boulefeldes. Jetzt hätte der Ortsbeirat gerne eine Information zum Sachstand und wann mit den Arbeiten begonnen wird.

In diesem Zusammenhang wurde auch das aktuelle Erscheinungsbild („Kein schöner Anblick“) und die Frage der Pflege der Anlage angesprochen. Dass die städtische Gärtnerkolonne schon jetzt offensichtlich mehr Arbeit hat, als sie bewältigen kann, wurde im Zusammenhang mit dem Friedhof thematisiert („Sieht zum Teil schlimm aus“). Ortvorsteher Bischof hatte das zwischenzeitlich auch mit einem Foto festgehalten und über den Mängelmelder dem Zweckverband KMB gemeldet.

Wie zu hören war, hängt der unerwünschte Grünbewuchs auch damit zusammen, dass kein chemischer Unkrautvernichter mehr verwendet werden darf und für die Beseitigung des Unkrauts per Hand einfach keine Kapazitäten mehr frei sind.

Bezüglich der Möglichkeiten zur Geschwindigkeitsbegrenzung verwies Günter Bischof auf die im Rahmen der 1000 Euro für den Stadtteil beantragte Installation einer dauerhaften Geschwindigkeitsanzeige, die auch genehmigt wurde. Jetzt möchte der Ortsbeirat wissen, wann die Anlage geliefert wird. js

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