Bensheim

Ausblick Otto Guthier zum aktuellen Jahrgang

Lese beginnt nach den Festtagen

Archivartikel

Bensheim.Mit den klimatischen Veränderungen in der jüngeren Vergangenheit haben bekanntlich auch die Winzer zu kämpfen. So kam es zuletzt auch vor, dass während des Winzerfestes tagsüber die Lese in den Weinbergen organisiert und durchgezogen werden musste.

In diesem Jahr bleibt die Doppelbelastung aus. „Wir schauen schon drauf, aber es noch nicht so weit“, erklärte Otto Guthier, Vorsitzender des Weinbauverbandes Bergstraße. Man könne entspannt das Winzerfest genießen. Die Trauben machen laut Guthier bisher einen guten Eindruck. „Ein bisschen Sonnenbrand, ein bisschen Hagel, aber das ist unser Geschäft.“

„Eine tolle Qualität“

Mehr als zufrieden blickte Guthier auf den 2018er. „Ein super Jahrgang, Weiß- und Rotwein haben eine tolle Qualität.“ Der Weinbauverband dankte dem Verkehrsverein für die Organisation des Winzerfestes. Er bedauerte jedoch, dass es nicht gelungen sei, eine Deutsche Weinprinzessin oder die Deutsche Weinkönigin zur Eröffnung des Winzerfestes zu holen – was früher immer mal wieder möglich war.

Keine deutschen Hoheiten

„Das Deutsche Weininstitut hat leider die Vergabe strenger geregelt“, kritisierte Guthier. Nur wenn mindestens drei Anbaugebiete bei einer Festivität vertreten seien, werde eine Hoheit entsandt. Weil in Bensheim diese Kriterien nicht erfüllt werden, geht man leer aus. Das müsse man nicht verstehen, „aber wir haben auch so genug charmante Damen auf der Bühne“, meinte der Weinbauverbandschef. dr

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