Bensheim

Maiway macht mobil

Archivartikel

Auf den Bühnen waren die ersten Akkorde gerade gespielt, da wusste Harry Hegenbarth schon, dass es kein einsamer Mittwochabend in der Bensheimer Innenstadt werden würde. „So voll war es bei Maiway bisher um 20.11 Uhr noch nie“, kommentierte er mit leichtem Lächeln die Völkerwanderung zwischen Storchennest und Ritterplatz.

Der sommerliche Abend in Verbindung mit dem Kultstatus, den das Musikfestival mittlerweile genießt, hatte die Menschen mobilisiert. Wie viele am Ende unterwegs waren, lässt sich schwer erfassen. Ein neuer Besucherrekord könnte im Bereich des Möglichen liegen. Details gibt es in den nächsten Tagen, wenn die Showmaker-Crew alle Zahlen auf dem Tisch hat.

Wer sich ins Getümmel stürzte, sollte nicht enttäuscht werden. Entspanntes Abhängen zu chilligen Jaz-Tönen? Kein Problem, die Auswahl war reichhaltig. Musikalische Kontrapunkte - und davon lebt das 2003 von Thorsten Zanger und Harry Hegenbarth initiierte Festival schließlich - brauchte man aber nicht lange suchen. Abrocken, bis die Ohrstöpsel (sofern vorhanden) bröseln? Dafür brauchte man sich nur mal in die Stadtmühle zu Mallet kämpfen, einen Abstecher ins Mabs unternehmen oder sich um Jugendzentrum am Bahnhof den Gehörgang gepflegt durchschütteln lassen. dr

Ausführlicher Bericht in der Freitagausgabe

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