Bensheim

Segelfluggruppe Jahresabschlussfeier mit Ehrungen und Theaterstück

Mit dem Motorrad ins Gericht

Bensheim.Zahlreiche Vereinsmitglieder waren der Vorladung des Gerichts gefolgt. Doch wenn der Richter mit seinem Motorrad bis in den Gerichtssaal, 1. Stock, vorfährt, dann ist klar: Das ist keine normale Verhandlung. Das ist der fulminante Auftakt zum Bühnenstück der Jugendgruppe während der Jahresabschlussfeier der Segelfluggruppe Bensheim.

Ehrung verdienter Mitglieder

Doch zunächst standen im festlich geschmückten Gerichtssaal Ehrungen an: Der erste Vorsitzende André Keller überreichte Berndt Mixich für seinen jahrzehntelangen Einsatz die goldene Vereinsehrennadel. Uwe Wahlig, Rainer Wahlig und Klaus Schaefer empfingen die goldene Ehrennadel des Deutschen Aeroclubs (DAeC) für ihre langjährigen ehrenamtlichen Fluglehrerdienste. Ausbildungsleiter Ronny Weber gratulierte den Flugschülern Oskar Allgaier, Bilal Dew, Christoph Halfmann, Franziska Pawel und Nelson Terlinde zum ersten Alleinflug. Das Abzeichen zur bestandenen B-Prüfung konnte er Marvin Boml, Matthis und Ina Duwanoff, Torsten Fahrner, Sebastian Fröhlich, Christoph Halfmann, Franziska Pawel und Annika Schader überreichen. Jonas Kamm erlangte den Motorsegler-Flugschein.

Im sportlichen Bereich sicherte sich Lukas Etz zum zweiten Mal die Vereinsmeisterschaft. Seine Gesamtkilometerleistung des Jahres, knapp 20 000 Kilometer, stellt einen neuen Vereinsrekord dar. Die Damenwertung gewann Caroline Schmiede, Jugendsieger ist Karsten Piepenburg, in der Mannschaftswertung heißen die Sieger Peter Simon und Judith Schwöbel.

Danach machten die Jugendlichen kurzen, aber unterhaltsamen, Prozess. Auf der Anklagebank „saß“ das digitale Dokumentations- und Abrechnungsprogramm „Vereinsflieger“.

Anklage und Verteidigung lieferten sich temperamentvolle Wortgefechte und riefen zwecks Beweisführung bekannte Charaktere in den Zeugenstand: Sie erzählten von ihren Erfahrungen mit dem Computerprogramm und nebenbei Anekdoten der vergangenen Saison. Die schauspielerischen Glanzleistungen begeisterten das Publikum restlos. Nach einem salomonischen Urteil wanderten Akteure und Zuschauer fröhlich vereint in den Knast oder in die Bar, um ausgelassen weiterzufeiern. red

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