Bensheim

FDP Fraktions- und Vorstandsmitglieder besuchten das umgestaltete Bensheimer Museum

Modernes Konzept, neueste Technik

Bensheim.Interessante Einblicke in das umgestaltete Museum Bensheim und das damit verbundene neue Präsentationskonzept gewannen Fraktions- und Vorstandsmitglieder der FDP Bensheim im Rahmen ihres Sommerprogramms bei einem Informationsbesuch vergangenen Donnerstagabend.

Die Freidemokraten wurden vom Leiter des Eigenbetriebs Stadtkultur Thomas Herborn zu Beginn der Veranstaltung über die Besucherzahlen und -strukturen in 2019 und im ersten Halbjahr 2020 und den damit verbundenen Corona-bedingten Einschnitten und Veränderungen sowie über die wesentlichen Veränderungen im Rahmen des Museumumbaus informiert.

Freigelegte Mauerreste

Museumsleiter Christoph Breitwieser erläuterte dann detailliert, welche Maßnahmen zu welchem Zweck und mit welcher Wirkung unternommen worden waren und führte anschließend zuerst durch die sanierten, renovierten und schließlich neu gestalteten und Ausstellungszwecken dienenden Räume im Untergeschoss, in welchem zurzeit namhafte Galerien Gemälde von bekannten Künstlern ausstellen, aber auch anhand freigelegter Mauerreste mehrere hundert Jahre Bensheimer Baugeschichte zu sehen sind.

Das nun vom Museumshof zugängliche Gebäude bietet damit auch einen barrierefreien Zugang, der vorher nicht gegeben war.

Stücke auch zum Anfassen

Des Weiteren zeigte er den FDP-Besuchern das ebenfalls völlig umgestaltete Obergeschoss mit der noch nicht für die Öffentlichkeit zugänglichen archäologischen Ausstellung, die einem modernen Konzept folgend und mit neuesten Präsentationstechniken ausgestattet sowohl visuell über Exponate, Infotafeln und Bildschirme informiert, als auch durch Anfassen von speziellen Stücken besonders für Kinder und Blinde erlebbar gemacht werde. Dazu wurden in Kooperation mit der Christoffel-Blindenmission auch Infotafeln in Blindenschrift angebracht.

Eine audiogestützte Führung werde es ebenfalls noch geben, sodass alle Möglichkeiten der Wahrnehmung ausgeschöpft würden. Die zuvor im Obergeschoss beheimatete Krippe werde in die Kirche Sankt Georg umziehen. Die Räumlichkeiten im Erdgeschoss seien weitgehend unverändert und beherbergten nach wie vor im Wesentlichen die Ausstellung zur Stadtgeschichte.

FDP-Chef Holger Steinert bedankte sich zum Abschluss der eineinhalbstündigen Informationsveranstaltung bei Thomas Herborn und Christoph Breitwieser für die Fülle an Informationen und die interessante, ausführliche und sehr aufschlussreiche Führung und wünschte zusammen mit seinen Vorstands- und Fraktionskollegen dem Museum, das seinesgleichen zwischen Darmstadt und Heidelberg suche, nach dessen vollständiger Inbetriebnahme ab voraussichtlich Ende August größtmögliche Aufmerksamkeit und Resonanz. red

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