Bensheim

Michaelskirche Im September wieder vier vielseitige Konzerte / Auftakt mit Martina Sagorski

Orgelwochen – von Bach bis Joplin

Archivartikel

Bensheim.Vom 6. bis zum 27. September finden donnerstags jeweils um 20 Uhr wieder vier vielseitige Orgelkonzerte in der Michaelskirche statt. Die Bensheimer Orgelwochen können auf eine 20-jährige erfolgreiche Geschichte zurückblicken, Premiere war am 2. September 1999.

Die jährlich in der Michaelskirche stattfindende Konzertreihe wurde nach der Erweiterung der Bosch-Orgel durch den Bensheimer Orgelbaumeister Andreas Ott vom damaligen Kantor Otfried Miller ins Leben gerufen und ab 2005 von Kantor Konja Voll mit eigenen Akzenten fortgesetzt.

Das Programm der 20. Orgelwochen ist wieder sehr abwechslungsreich, so dass die spielerischen und klanglichen Möglichkeiten der dreimanualigen Orgel voll zum Tragen kommen können. Ein Überblick:

6. September: Solistin des ersten Konzertes ist die mehrfach bei Wettbewerben erfolgreiche Gießener Propsteikantorin Marina Sagorski, mit einem deutsch-französischen Programm (Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy, Camille Saint-Saëns, Sigfrid Karg-Elert und César Franck).

13. September: Dass sich an der Orgel auch Klänge aus den Bereichen Jazz, Ragtime und Musical adäquat umsetzen lassen, können die Konzertbesucher am 13. September erleben. Der gebürtige Schotte Fraser Gartshore spielt neben eigenen Kompositionen Bearbeitungen von Werken dreier musikalisch verwandter Jubilare dieses Jahres – Scott Joplin (150. Geburtstag), George Gershwin (120. Geburtstag) und Leonard Bernstein (100. Geburtstag). Nach dem Studium in Edinburgh hat sich Fraser Gartshore neben der klassischen Chor- und Orgelmusik schon früh dem Jazz an der Orgel und am Klavier gewidmet und als Komponist und Arrangeur für weltbekannte Musiker wie George Harrison und Soul-Legende Ray Charles gearbeitet.

20. September: Beim dritten Konzert der Orgelwochen ist Carsten Wiebusch zu Gast, der seit dem vergangenen Jahr die renommierte Orgelprofessur in Frankfurt innehat. Der Preisträger internationaler Wettbewerbe ist bereits in nahezu allen europäischen Ländern, Russland und den USA aufgetreten. In der Michaelskirche wird er Werke von Händel, Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy, Olivier Messiaen und Marcel Dupré spielen.

27. September: Den Abschluss macht Konja Voll, der seit 2005 als Propsteikantor für Starkenburg auch als Kantor der Michaelskirche tätig ist. Sein Programm enthält neben zwei gewichtigen Bachwerken (Fantasie g-Moll und Triosonate Es-Dur) Kompositionen von Nicolas Jacques Lemmens, Flor Peeters und Joseph Callaerts. Konja Voll ist neben einer vielseitigen Chorleitertätigkeit seit vielen Jahren als Konzertorganist im In - und Ausland aktiv.

Karten sind ausschließlich an der Abendkasse am jeweiligen Veranstaltungstag erhältlich. Es werden auch Dauerkarten angeboten. red

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