Bensheim

Schwanheimer Straße Streifen westlich der Autobahn wird fortgeführt / Baumaßnahme soll im Frühjahr fertig sein

Radweg geht in die Verlängerung

Archivartikel

Bensheim.Bisher mussten Radfahrer hinter der Autobahnbrücke die Fahrbahn nutzen oder in die Neuhofstraße abbiegen. Künftig wird es entlang der Schwanheimer Straße einen durchgängigen Radstreifen bis zum „Leica-Kreisel“ an der Stubenwaldstraße geben.

Im Zuge der aktuellen Straßensanierung zwischen Neuhof- und Zeppelinstraße entstehen auf einer Länge von gut 700 Metern zwei separate Spuren. Die Maßnahmen sollen weitgehend bis Weihnachten beendet sein, mit den finalen Markierungsarbeiten rechnet der KMB (Zweckverband Kommunalwirtschaft Mittlere Bergstraße) bis Frühjahr nächsten Jahres. Das Thema wird kommunalpolitisch seit Jahren diskutiert. Jetzt kommt Bewegung in die Sache. Bürgermeister Rolf Richter sprach vor Ort von einem wichtigen Lückenschluss im örtlichen Radwegenetz. Durch die Erneuerung der Fahrbahndecke würde zudem die Beständigkeit der Straße in diesem Abschnitt quasi präventiv auf zwei bis drei Jahrzehnte gesichert, um eine weitaus teurere grundlegende Sanierung in absehbarer Zeit zu vermeiden.

Bessere Bedingungen für Radler

Ziel der Maßnahme sind bessere Bedingungen für Radler und Fußgänger. Im ersten Bauabschnitt wurden bislang die Entwässerungsrinnen erneuert der nördliche Gehweg verbreitert sowie teilweise neu gepflastert. In den kommenden Wochen werden die Umbauarbeiten im südlichen Bereich bis zum sogenannten Mini-Kreisel fortgesetzt.

Ab 26. Oktober rechnet KMB-Geschäftsführer Frank Daum mit dem Beginn des zweiten Bauabschnitts zwischen Kreisverkehr und Zeppelinstraße. Im gesamten Bereich wird die Fahrbahn über die komplette Länge neu aufgeteilt und anders markiert. Neben der Sanierung der Straßendecke werden auch die Bushaltestellen „An der Hartbrücke“ barrierefrei umgebaut, so Daum bei der Baustellenbesichtigung. Er teilte mit, dass die Kosten derzeit mit rund 880 000 Euro veranschlagt werden. Ursprünglich sei man von einem Volumen in Höhe von etwa 1,1 Millionen Euro ausgegangen. Die Gesamtmaßnahme wird über Mittel aus der Hessenkasse zur Förderung kommunaler Investitionen finanziert.

Für die Durchführung der Straßenbauarbeiten ist an der westlichen Schwanheimer Straße eine halbseitige Sperrung der Fahrbahn erforderlich. Derzeit ist die Strecke als Einbahnstraße in Richtung Schwanheim passierbar. Die Umleitungsstrecke in Richtung Innenstadt führt großräumig über die Westtangente und Saarstraße sowie über den Berliner Ring. Die Umfahrung ist entsprechend ausgeschildert. Anwohner und Anlieger des Gewerbegebiets seien vom KMB über die geänderte Verkehrsführung informiert worden, heißt es.

Neben dem Bürgermeister waren auch sämtliche Dezernenten sowie die Stadträte Joachim Uhde (CDU) und Norbert Bauer (SPD) vor Ort. Einig war man sich darüber, dass der Mini-Kreisel mit seinen wenig ansehnlichen Kunststoffelementen keine optimale Lösung sei. Schon kleinere Maßnahmen könnten hier viel bewirken. „Wir werden darüber nachdenken“, so KMB-Geschäftsführer Frank Daum. tr

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