Bensheim

Verein für Volksgesundheit Peter Emmrich referierte im Kolpinghaus über ganzheitliche Medizin

Regeln für gesunden Darm

Bensheim.Oftmals greifen Menschen viel zu schnell zu Medikamenten, obwohl naturbelassene Produkte denselben Zweck erfüllen und dabei dem Körper weniger schaden. Dieser Auffassung ist zumindest der Diplom-Biologe und Facharzt für Allgemeinmedizin Peter Emmrich aus Pforzheim, den der Verein für Volksgesundheit zu einem Vortrag eingeladen hatte.

Emmrich klärte am Montag im Bensheimer Kolpinghaus mit seinem Vortrag „Hilfe für Magen-Darm, Immunsystem und Gelenke mit Schüßler-Salzen und ganzheitlicher Medizin“ über die Kräfte der Homöopathie und Naturheilverfahren auf. Der Referent besitzt nicht nur eine eigene Praxis in Pforzheim, er ist außerdem noch Präsident des Europäischen Naturheilverbundes sowie der Vorsitzende des Naturheilvereins Pforzheim.

Zu Beginn seines Vortrages führte Emmrich seine Zuhörer auf eine interessante Reise durch den menschlichen Darm. Da dieser die größte Kontaktfläche zur Umwelt und der Ort mit den meisten gutartigen Bakterien des Körpers ist, ist er auch essenziell für das Überleben. Da sämtliche Nährstoffe über den Darm aufgenommen, sowie Fremdkeime abgewehrt werden, befindet sich hier eine erhöhte Durchlässigkeit und somit auch eine erhöhte Gefahr.

Viele Schadstoffe und Krankheitserreger finden im Darm ihren Weg in den menschlichen Körper. Demzufolge vertritt Referent Emmrich die These, der Darm sei das ursächliche Problem der meisten Krankheiten. Diese können chronischer, aber auch psychischer Natur sein. Auch Allergien sollen ihren Ursprung in einem kranken Darm haben. Um einem kranken, beziehungsweise nicht funktionierenden Darm vorzubeugen, verwies der Facharzt auf seine „zehn goldenen Regeln“.

Der Kern der Veranstaltung bildete jedoch Peter Emmrichs Verweis auf die sogenannten Schüßler-Salze. Diese alternativmedizinischen Präparate von Mineralsalzen in Form von Tabletten und Salben sollen Abhilfe bei diversen Entzündungen schaffen, aber auch den Gehirnstoffwechsel aktivieren. Die homöopathische Alternative gepaart mit weiteren natürlichen Hilfsmitteln – zum Beispiel Preiselbeeren, Gingko oder auch Curcuma – soll nach Ansicht des Vortragenden besonders entzündungshemmend wirken und auch eine gesündere und wirksamere Wahl als herkömmliche Arzneimittel darstellen.

Um dies zu belegen, berichtete Peter Emmrich von positiven Erfahrungen seiner eigenen Patienten. Als abschließende Botschaft gab er allen Gästen mit, dass sich der Körper – so lange er kann – selbst heilen werde, und Medikamente nur den Impuls dazu geben würden. sfe

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