Bensheim

Auerbach/Hochstädten Vorbereitung auf die Kommunalwahl

Routiniers und neue Kräfte bei der SPD

Archivartikel

Auerbach.Die Vorbereitung der Kommunalwahl stand auf der Tagesordnung einer Vorstandssitzung der SPD Auerbach/Hochstädten. Eine Liste mit neuen Kräften für den Ortsbeirat, die fest in Auerbach verwurzelt sind, stehe bei der Mitgliederversammlung am 29. Oktober zur Abstimmung.

Dazu sollen auch langjährige Mandatsträger ihre Erfahrungen in das neue Team mit einbringen. Bei den Sachthemen steht die weitere Entwicklung des Luftkurortes bei den Themen Wohnen, Verkehr und Handel im Mittelpunkt.

Firma Sanner im Mittelpunkt

In der kommenden Legislaturperiode steht die Planung für eine neue Wohnbebauung auf dem Gelände der Firma Sanner an, wofür ein intensiver Bürgerdialog notwendig ist. Die Haltung der Grünen und FDP zur Firmenumsiedlung stöße bei den Sozialdemokraten daher auf Unverständnis, sei das Projekt für Auerbach doch eine einmalige Möglichkeit für neues Wohngebiet.

Es müssten aber Lösungen für den Verkehr im Bereich Schillerstraße gefunden werden. Es wäre schön, wenn der Ortsbeirat, ohne städtische Vorgaben, vorab Ideen und Anforderungen beraten würde, so Ralph Stühling. Die Parkplatzsituation in Auerbach sei noch nicht gelöst und sollte überprüft werden. Ein modernes Parkplatz-Leitsystem sei für Auerbach weiterhin notwendig.

Der Fuß- und Radweg nach Hochstädten steht seit 1984 auf der SPD-Liste zu den Kommunalwahlen. Eine Machbarkeitsstudie für mindestens eine einseitige Lösung sollte in den kommenden Jahren erstellt werden. Damit könne auch eine bessere Anbindung der Seniorenresidenz erfolgen.

Die Folgen der Pandemie

Für den Vorsitzenden Jürgen Kaltwasser sind die Folgen der Pandemie und die vielen Bürgerinitiativen aber eine Chance, über die Zukunft in der gesamten Stadt nach zu denken. Hierzu zähle besonders der gesamte Straßenverkehr, Radverkehr und ÖPNV. Durch gezielte Maßnahmen sollte der Zuspruch bei der Stadtbuslinie 671 verbessert werden, mit einer Buslinie am Berliner Ring und den Haltepunkten am Weiherhaus und Ärztezentrum. Bei dem Radschnellweg entlang der Bergstraße sollte die Stadt schnellstmöglich auf die Planung von Alternativrouten einwirken. red

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