Bensheim

DGB Vorstand befasste sich mit dem weltweiten Aktionstag

Rückendeckung für Klima-Aktivisten

Archivartikel

Bensheim.Bei seiner jüngsten Sitzung befasste sich der Vorstand des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in Bensheim mit den Protesten am globalen Klimaschutz-Aktionstag. Der DGB Bensheim begrüßte, dass an diesem Tag weltweit Millionen Menschen für den Klimaschutz auf die Straße gegangen sind.

Auch die Demonstration in Bensheim, zu der das Bergsträßer Klimabündnis aufgerufen hatte und dem auch der DGB und die DGB-Jugend Bergstraße angehören, war mit vielen hundert Teilnehmern „ein voller Erfolg und sehr eindrucksvolles Signal“.

„Weichenstellung für Wirtschaft“

Die Gewerkschafter freue besonders, dass so viele junge Menschen für den Klimaschutz und damit für ihre Zukunft demonstriert und auf sehr kreative Weise ihre berechtigten Forderungen auf die Straße getragen haben.

DGB-Ortsverbandsvorsitzender Günther Schmidl betont: „Um die drohende Klimakatastrophe abzuwenden, müssen wir heute die Weichen für die Wirtschaft von morgen stellen. Arbeit und Umwelt gehören zusammen. Nur ökologisch sinnvolle Arbeitsplätze sind auf Dauer sichere Arbeitsplätze. Eine engagierte Klimaschutzpolitik bietet große Chancen für mehr, neue und nachhaltige Beschäftigung“.

Kurt Manich, stellvertretender Vorsitzender des DGB Bensheim unterstreicht: „Der Weg in eine klimafreundliche Zukunft muss sozial und gerecht gestaltet werden. Klimaschutz geht nur sozial. Deshalb setzen wir uns aktiv für den notwendigen sozial-ökologischen Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft ein.“

Der Klimawandel sei eine der dringlichsten Herausforderungen der Menschheit. Die menschengemachte Erderwärmung bedrohe die Lebensgrundlage künftiger Generationen. „Wir müssen rasch und konsequent handeln, denn die Natur gibt uns keine Fristverlängerung. Nichthandeln kommt einer vorsätzlichen Zerstörung der Zukunft gleich“, sagte Vorstandsmitglied Birgit Rinke.

Um die Klimakatastrophe abzuwenden, müsse massiv in den sozial-ökologischen Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft investiert werden. Um investieren zu können, müssten „Superreiche“ und Konzerne endlich angemessen besteuert werden. „Das Geld muss dort abgeholt werden, wo es im Überfluss vorhanden ist, sinnlos herumliegt oder hinterzogen wird. Steuern sind zum Steuern da“, heißt es abschließend in der Pressemitteilung. red

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