Bensheim

Diakonie Hunde von wohnsitzlosen Menschen werden medizinisch versorgt

Soziales Tiernetz behandelt im Freien

Archivartikel

Bensheim.Drei Monate nach dem letzten Behandlungstermin im März konnte das Soziale Tiernetz Bensheim jetzt wieder eine medizinische Versorgung für die Tiere wohnsitzloser Menschen am Zentrum der Wohnsitzlosenhilfe der Diakonie bieten. Coronabedingt musste zwei Monate wegen der Kontaktsperre pausiert werden.

Um die Infektionsgefahr weiterhin so gering wie möglich zu halten, fand der Termin im Freien statt. Mit einer „Einbahnstraßenregelung“ sowie mit Masken ausgestattet, konnten die Besitzer vorbei an der Händewaschstation zum neu gestalteten Sitzplatz der Diakonie gelangen, der kurzfristig in eine Behandlungsstation umgewandelt wurde. Die Bänke dienten zum Abstellen der Medikamentenkisten und Instrumente sowie für schriftliche Erledigungen. So waren auch Abstände gut einzuhalten. Die Hunde waren viel ruhiger, die Besitzer entspannter und es ergab sich für alle eine angenehme neue Erfahrung durch die „Corona-Freiluftbehandlung“. Dank geht an die Mitarbeiter der Wohnsitzlosenhilfe. red

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