Bensheim

„Bensheim hilft“ Verein will Bauern in Südindien finanziell unterstützen

Spendenaufruf für Monsun-Opfer

Archivartikel

Bensheim.Südindien wird aktuell von extrem heftigen Monsunniederschlägen heimgesucht. Betroffen ist vor allem der Bundesstaat Kerala. Um Speicherseen zu entlasten, mussten auch Staudämme geöffnet werden. Durch diese schweren Überschwemmungen und Erdrutsche sind im südindischen Bundesstaat Kerala laut Medienberichten mindestens 350 Menschen ums Leben gekommen und Hunderttausende obdachlos.

Der wegen seiner Traumstrände und malerischen Teeplantagen bei Touristen beliebte Bundesstaat leidet in diesem Jahr unter besonders heftigen Monsun-Regenfällen. Am stärksten betroffen ist der bergige Bezirk Idukki.

Die Karl-Kübel-Stiftung, mit der der Verein „Bensheim hilft“ eng zusammenarbeitet, berichtete der Vorsitzenden Monika Buhse, dass mehrere Projektpartner, speziell in den Bergen Keralas, von dieser Katastrophe betroffen sind. „Wir wollen schnell helfen, damit Kleinbauern ihre Landwirtschaft möglichst schnell wieder aufbauen können“, so Monika Buhse.

„Der indische Staat kann derzeit nur Nothilfe leisten. Unser Verein möchte finanziell den Wiederaufbau der kleinbäuerlichen Landwirtschaft unterstützen. Hierfür haben wir vorerst 10 000 Euro zur Verfügung gestellt. Allerdings würden wir diese Summe gerne erhöhen, was wir aber aus unseren Reserven leider nicht leisten können.“

Aus diesem Grund bittet „Bensheim hilft“ um Spenden der Bevölkerung und von ansässigen Firmen, Schulen und Kindergärten oder anderen Institutionen. „Helfen sie uns, damit wir helfen können“ , so der Appell von Monika Buhse.

Soldaten halfen bei den Rettungsarbeiten. An der Malabar-Küste mussten auch 54 Touristen in Sicherheit gebracht werden. Die US-Botschaft in Indien rät von Reisen in die betroffenen Regionen ab. Nach offiziellen Angaben besuchten 2017 mehr als eine Million ausländische Touristen Kerala. Jedes Jahr richten in Südasien Regen und Winde in der Monsunzeit von Juni bis September mit Überschwemmungen und Erdrutschen große Schäden an. red

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