Bensheim

Sankt Laurentius Über 90 Teilnehmer waren beim Zeltlager der KjG in Seibersbach dabei

Spiele, Sport – und sogar Wellness

BENSHEIM.Das Zeltlager der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) der Pfarrei Sankt Laurentius stand in diesem Jahr unter dem Motto „Superheldenlager“. Für die 94 Teilnehmer waren die Zelte in Seibersbach bei Stromberg aufgebaut. Der große Jugendzeltplatz an der Martinshütte ist lediglich mit einem festen Kaltwasseranschluss ausgestattet. Jegliche weitere Versorgungsanschlüsse mussten unter einem hohen logistischen Aufwand in eigener Regie angelegt werden.

Eine Gruppe von 30 Jugendlichen war eine Woche zuvor bereits dorthin gereist, um eine Zeltstadt zu errichten. Ein buntes und abwechslungsreiches Programm ließ keine Langeweile aufkommen. So gab es (Grusel-)Nachtwanderungen, Stafettenläufe, Olympiaden und andere Platzspiele, die mal von den Leitern, aber auch mal von den Kindern organisiert wurden. Der Nachbarzeltplatz wurde parallel durch die KjG der Auerbacher Pfarrei Heilig Kreuz als Lagerplatz genutzt. Mit dieser Gruppierung konnte auch ein gemeinsames Nachtspiel durchgeführt werden.

Tücher und T-Shirts bemalt

Die Tageswanderung führte ins Panoramafreibad nach Stromberg. In „Workshops“ wurden unter anderem Tücher und mitgebrachte T-Shirts bemalt, es wurden Wellness-Quarkmasken angeboten und ein Fußballturnier gespielt.

Bei einem bunten Nachmittag zum Abschluss wurden von den Gruppenleitern vorbereitete Minispiele gespielt. Hier konnte jede Zeltgruppe seine Stärken beweisen. Bei einer anschließenden Kinderdisco war „Open End“ angesagt. Als Stärkung konnte am groß aufgefahrenen Büfett unter anderem selbst zubereiteter Döner verzehrt werden. Der jährliche krönende Abschluss durch ein hohes Kastenfeuer musste dieses Jahr aufgrund der drohenden Waldbrandgefahr ausfallen. Als Ersatz konnte das Fällen des 20 Meter hohen Bannermastes aus gebührendem Abstand mitverfolgt werden.

Fast ein Drittel der 68 Kinder war zum ersten Mal in einem Zeltlager dabei. Das erforderte von den Gruppenleitern viel Rücksichtnahme und Einfühlvermögen. Als Gruppenleiter waren in diesem Jahr dabei: Miriam Karner, Leonie Knaup, Sophie Bartoschek, Sophie Schuhmann, Emma Gärtner, Hendrik Rüthers, Niko Bonder, Julian Keil, Jan-Richard Sordon, Matthias Ohlemüller und Lukas Brehm. Die Leitung dieser Gruppe lag dieses Jahr in den Händen von Maike Haas, Stella Franjic und Maria Samstag, die das Programm und den zeitlichen Ablauf aufs Genauste ausloteten.

Für das leibliche Wohl der gesamten Lagermannschaft mit einem ausgewogenen Küchenfahrplan und deftiger Hausmannskost sorgten die Küchenchefin Victoria Bitsch und ihre Mitarbeiter Stefanie Ranke, Sophia Willwohl, Andreas Ohlemüller, Christoph Haas, Niki Bendi, Julian Puppe und Max Eckardt.

Besuch von Pfarrer Poggel

Zur Durchführung eines Zeltlagers ist eine Hilfsgruppe, die „Hiwis“ von Nöten. Sie sind für den Transport und die Instandhaltung des Materials, für die sanitären Einrichtungen und für das Feuerholz verantwortlich. Sie fungieren auch als „Feuerwehr“, wenn irgendwo Not am Mann ist. Chef dieser Gruppe war dieses Jahr Marcel Haberer. Lennart Rüthers, Max Schwerdt, Felix Talkner und Nicolas Bendrus unterstützten ihn dabei.

Ganz neu im Hiwi-Team war Christopher Gursch, der dieses Jahr zum ersten Mal erfolgreich angelernt werden konnte. Als stellvertretender Hiwi-Chef konnte der langjährige Mitfahrer Chap Chap erfolgreich eingeführt werden.

Am Sonntag in der Lagerwoche war ein Besuch vom heimischen Pfarrer Harald Poggel angesagt. Er überraschte auch in diesem Jahr die Zeltlagergemeinschaft mit großen Blechen von Streusel- und Obstkuchen aus einer Bensheimer Bäckerei. Der ökumenische Wortgottesdienst wurde gemeinsam mit dem benachbarten Zeltlager der KjG Heilig Kreuz gefeiert. Pfarrer Poggel wurde bei der Durchführung des Gottesdienstes wieder tatkräftig durch den Küster Friedel Rolf unterstützt.

Alles lief zur vollen Zufriedenheit der organisatorischen Leitung des Zeltlagers, die dieses Jahr in den Händen von Nico Bender, Tom Klug und – erstmals – Lukas Talkner lag. Das Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit wurde von Jonas Meyer geführt.

Übrigens: Von den 94 Teilnehmern war fast ein Drittel evangelisch. Das zeige, dass Ökumene vor Ort gelebt und praktiziert wird – und auch funktioniert, heißt es von Seiten der Veranstalter. red

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