Bensheim

Unternehmen Bensheimer FDP besuchte Online-Pflanzenhändler Baldur-Garten

Standort im Stubenwald wird zu klein

Archivartikel

Bensheim.Mit einem Blumengeschenk wurden die Mitglieder aus Vorstand und Fraktion der FDP Bensheim nach ihrem ausführlichen Informationsbesuch bei der Firma Baldur-Garten verabschiedet. Die Freidemokraten hatten sich bei Geschäftsführer Bernd Koch und seiner Mitarbeiterin Helle Berge über das Unternehmen an dessen Standort im Gewerbegebiet Stubenwald informiert und den Betrieb besichtigt.

Pflanzen zwischengelagert

Nach einer Einführung mit der Entstehungsgeschichte des Unternehmens erläuterte Bernd Koch das Geschäftsmodell, wonach Baldur-Garten kein Produzent, sondern reiner Versandhändler sei. Täglich werden die Pflanzen direkt von den Produzenten aus Deutschland und den Niederlanden angeliefert, kurz auf dem Freigelände zwischenlagert und dann gemäß den Bestellungen – die größtenteils via Internet eingehen – in den weiträumigen Hallen zusammengestellt und verpackt. Dann erfolgt der Weiterversand an die Endkunden in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden.

Auf das Thema Verpackung angesprochen teilte Koch mit, dass an der Weiterentwicklung möglichst ressourcen- und umweltschonender Verpackungen in der Branche und speziell bei Baldur-Garten kontinuierlich gearbeitet werde. Man sei sich der Problematik bewusst, aber eine Ideallösung, die allen Erwartungen gerecht würde, sei noch nicht gefunden und werde es aller Voraussicht nach auch nicht geben können.

Baldur-Garten erwirtschaftet – wie berichtet – im Jahr einen Nettoumsatz von annähernd 40 Millionen Euro und beschäftigt derzeit rund 100 Mitarbeiter. Rund 60 Prozent sind in der Verwaltung mit Marktforschung, Marketing, Einkauf, Auftragsabwicklung, sowie Kundenservice beschäftigt, 40 Prozent in der Logistik, wobei Berufsbilder aus dem kaufmännischen Bereich, dem IT-Sektor, der Sachbearbeitung sowie Logistik, Lagerwesen und Gärtnerei abgedeckt würden.

Mit dem Standort am westlichen Rand des Gewerbegebiets Stubenwald I sei man sehr zufrieden, das Umfeld mit Kletterhalle, Bowlinghalle, Businesshotel, Fitnesscenter sei vielfältig und attraktiv. Die eigene Zufahrt hinter dem Firmengelände sei ideal für die störungsfreie Logistik des Unternehmens, wobei die Zahl der Lkw, die an- und abfahren würden, in der Haupt-Saison nur bei zwei bis drei pro Stunde während der Betriebszeiten liege und in der Nebensaison bei deutlich weniger.

Als weiteren Pluspunkt am Standort nannte der Geschäftsführer die Möglichkeit für seine Mitarbeiter, das Angebot des Kantinenbetreibers im nahegelegenen ehemaligen SAP-Gebäudekomplex nutzen zu können. Aufgrund des anhaltenden Wachstums müsse das Unternehmen seine Hallenkapazitäten erweitern, was zurzeit auf dem bestehenden Firmenareal geschehe. Mittelfristig benötige Baldur-Garten weitere Fläche, die man sich möglichst in der Nähe des jetzigen Standorts zu erhalten erhoffe. red

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