Bensheim

Internationale Sommerfestspiele Zum 50-jährigen Bestehen kommt das Pasadena Roof Orchestra ins Parktheater

Swing- und Tanzmusik der 20er Jahre

Archivartikel

Bensheim.„Nach Irish Spring ist vor Irish Spring“, bringt Festspielleiter Klaus P. Becker nach dem traditionellen Saisonauftakt den obligatorischen Jahresablauf der Veranstaltungen der Internationalen Sommerfestspiele im Parktheater auf den Punkt. Becker wirft den Blick voraus auf das nächste Jahr, wenn Irish Spring am Sonntag, 5. April 2020, zum 16. Mal in Folge, wieder den Frühling an der Bergstraße ausrufen soll.

„Irish Spring mit stets wechselnden Künstlern und Bands ist fest in der Hand des Stammpublikums, das sich seine stets gleichen Plätze mitunter schon für das nächste Jahr sichert, noch bevor das Konzert im aktuellen Jahr überhaupt stattgefunden hat“, so der Festspielleiter.

Auf ein weiteres musikalisches Großereignis im Herbst freut sich Becker, wenn sich am Freitag, 15. November, um 20 Uhr im Parktheater zum 50. Jubiläum das legendäre Pasadena Roof Orchestra exklusiv aus London die Ehre gibt. Der unverwechselbare, geschmeidige Sound in stilsicheren, authentischen Originalarrangements ist um die Welt gegangen und heute generationenübergreifend Kult.

Nicht minder legendär ist die spektakuläre Entstehungsgeschichte des Orchesters: Der Bäckermeister John Arthy, ein Bass- und Sousaphonspieler, findet 1969, im Jahr der Mondlandung, rein zufällig auf einem Dachboden in Manchester rund 2000 vergilbte Originalarrangements der großen Tanz- und Swingbands der 20er und 30er Jahre, den er gleich einem Schatz sorgsam hebt. Der Rest ist Geschichte. Es beginnt ein musikalischer Siegeszug rund um den Globus, der bis heute anhält.

Zum traditionellen Silvester Special kommt am 31. Dezember die vielfach bewährte und überaus geschätzte „Festspiel-Blondine“ Annette Postel nach vier Jahren Pause mit dem neuen Programm „Ausziehn“ wieder mal ins Parktheater, wahlweise anschließend mit Büffet.

Diesmal zeigt sich die Chanteuse, Musikkabarettistin und Opernparodistin mit „Stimme, Witz und Glitzerkram“ von einer anderen Seite: Irrlichternd und schillernd begibt sie sich als „Liebesglücksfee“ auf die Achterbahn der Mann-Frau-Beziehungen und legt augenzwinkernd einen furiosen Seelenstriptease hin: frech, edel und durchgeknallt! „La Postel“ schmeichelt, zetert, tiriliert, girrt und tobt sich mit ihrer Vier-Oktavenstimme durch die Höhen und Tiefen des Herzens, assistiert von ihrem Pianisten Klaus Webel.

Weitere Informationen unter www.festspiele-auerbach.de. red

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