Bensheim

IAV und „Ortsgespräch“ Rückschau und Ausblick nach gemeinsamem Workshop

Vereine wollen weiter zusammenrücken

Auerbach.Im Nachgang zum Workshop „Ehrenamt als Herausforderung – Auerbacher Vereine und Organisatoren rüsten sich“ trafen sich jetzt die Initiatoren von IAV (Interessengemeinschaft Auerbacher Vereine) und der Gruppe „Ortsgespräch“, um mit der Moderatorin Ursula Stroth Rückschau und Ausblick zu halten.

Bereits im ersten Workshop im März hatten die Teilnehmer aus Vereinen und anderen Organisationen, die stark aus ehrenamtlichem Engagement heraus leben, überlegt, wie mit den hier allgegenwärtigen Herausforderungen umgegangen werden kann. Aufbauend auf diese Ergebnisse wurden im Folgeworkshop im April verschiedene „Strategien“ vertieft, mit denen auf die Herausforderungen reagiert werden kann.

Ergebnis waren einige interessante Ideen, die in Kleingruppen von den Teilnehmern konkretisiert wurden. So bildete ein Schwerpunkt das Thema einer gemeinsamen Präsenz der Auerbacher Vereine. Eine gemeinsame Homepage in der Verantwortung der IAV würde die Möglichkeit bieten, einzelne Vereine und Gruppen zu präsentieren, die (noch) nicht über dieses Medium verfügen. Ebenso könnten dort Ressourcen und Termine gebündelt werden.

Kostenfrage klären

Da die Interessengemeinschaft Auerbacher Vereine IAV bisher als loser Zusammenschluss ohne „Mitgliedsbeiträge“ auskommt und alle Aktivitäten ausschließlich auf ehrenamtlichem Engagement beruhen, sind auch Fragen entstehender Kosten zu klären.

Ebenso kann man sich einen „Tag der Auerbacher Vereine“ unter einem attraktiven Motto und frischem Format vorstellen. Eine Anbindung an bestehende Veranstaltungen wurde nicht ausgeschlossen.

Auerbacher ThemenAbende

Der Gedanke der Vernetzung wurde unter dem Stichwort „Auerbacher ThemenAbende“ diskutiert. Diese Treffen sollten offen sein für alle Vereine und Organisationen und in loser Folge abwechselnd bei einem IAV-Mitglied stattfinden. Als Ergänzung zu den regulären IAV-Versammlungen könnte an einem solchen Abend die reichhaltige Themensammlung des Workshops punktuell aufgearbeitet werden.

Auch die Frage nach dem immer wieder benannten Qualifizierungsbedarf wurde diskutiert. Dabei war man sich einig, dass hier sowohl externe Referenten und die Angebote Dritter, wie Stadt oder Kreis, ebenso von Bedeutung sind wie der interne Austausch zu dem vorhandenen Erfahrungswissen oder die Nutzung vorhandener Ressourcen. An dieser Stelle schloss sich der Kreis zu den „Auerbacher ThemenAbenden“.

Nächster Termin: 20. Juni

Bis zur nächsten IAV-Versammlung am 25. September will man diese Vorhaben und deren Umsetzung konkretisieren und dann über die Reihenfolge befinden. Nichtsdestotrotz wird der neue IAV-Sprecher Ralph Stühling noch vor den Sommerferien für den 20. Juni zu einem ersten „ThemenAbend“ einladen.

Einig waren sich die Macher Ingrid Stühling vom „Ortsgespräch“ und Horst Knop von der IAV, im ersten Halbjahr 2019 einen Nachfolgeworkshop unter der bewährten Führung von Ursula Stroth anzusetzen, um einen Blick auf Geschafftes und Offenes zu werfen. kn

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