Bensheim

Aus der Statistik Im Jahr 2020 rückte die Feuerwehr Bensheim-Mitte zu 245 Einsätzen aus

Viele Fehlalarme im vierten Quartal

Archivartikel

Bensheim.Im vierten Quartal des Jahres 2020 wurden von den Feuerwehrmännern und -frauen des Stützpunkts Bensheim-Mitte insgesamt 73 Einsätze abgearbeitet. Diese gliederten sich in 27 Hilfeleistungseinsätze, 12 Brandeinsätze und 34 Fehlalarme. Insgesamt mussten die freiwilligen Brandschützer im Jahr 2020 zu 245 Einsätzen ausrücken.

In der Nacht vom 4. Oktober 2020 wurden die freiwilligen Einsatzkräfte in die Freiherr-vom-Stein-Straße alarmiert. Aufgrund des Alarmierungsstichworts „FY1 brennt Wohngebäude – Menschenrettung“ wurde die Freiwillige Feuerwehr Auerbach zur Unterstützung mit alarmiert.

An der Einsatzstelle angekommen, konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Der Gruppenführer des ersten Löschgruppenfahrzeuges, der an der Einsatzstelle automatisch Einsatzleiter wird, konnte nach einer gemeinsamen Erkundung mit dem Atemschutztrupp feststellen, dass es sich hierbei „nur“ um angebranntes Essen auf dem Herd handelte. Deshalb wurden lediglich Lüftungsmaßnahmen vorgenommen. Der Bewohner wurde vorsorglich dem Rettungsdienst übergeben. Die Kameraden aus Auerbach konnten ohne weitere Tätigkeiten wieder abrücken.

Einsatz am Badesee

„F2 – brennt Küche“ lautete das Einsatzstichwort am Morgen des 8. Oktober. In einer Firma in der Lilienthalstraße hatte ein Kühlschrank Feuer gefangen. Die Mitarbeiter konnten die Löscharbeiten mittels Feuerlöscher bereits selbst übernehmen. Die ausgerückten Einsatzkräfte halfe, das Küchengerät ins Freie zu bringen. Glücklicherweise war nicht mehr passiert.

Am 3. November wurden die Feuerwehrleute zu einem Einsatz an den Bensheimer Badesee alarmiert. Dort wurde eine Person im Wasser vermisst. Nach kurzer Zeit konnte die vermisste Person in Ufernähe lokalisiert und mittels eines Einsatztrupps, welcher mit Watthosen ausgerüstet war, aus dem Wasser geholt werden. Leider konnte der sich vor Ort befindliche Notarzt nur noch den Tod feststellen.

Zu einem Hilfeleistungseinsatz wurden die Einsatzkräfte am 3. Dezember von der Leitstelle Bergstraße auf die Autobahn A 5 alarmiert. Hier wurde bei einem Lkw der Tank aufgerissen, so dass größere Mengen Diesel ausliefen. Die Einsatzkräfte sicherten die Einsatzstelle ab, dichteten das Leck provisorisch ab und forderten die Autobahnmeisterei an. Der bereits ausgetretene Kraftstoff wurde mit Ölbindemittel gebunden. Hierfür musste der rechte Fahrstreifen gesperrt werden. Nach Eintreffen der Autobahnmeisterei wurde die Einsatzstelle von der Feuerwehr an diese übergeben.

Mit dem Stichwort „F2 – brennt Keller“ wurden die Brandschützer am Abend des 22. Dezember zu einem Kellerbrand in die Anton-Bayer-Straße gerufen. Der Rettungsdienst sowie die Polizei waren bereits vor Ort. Der Atemschutztrupp wurde unter PA (Pressluftatmer) zur Erkundung in den Keller vorgeschickt. Hier konnte eine Rauchentwicklung, ausgelöst durch einen brennenden Akku, als Ursache ermittelt werden. Der Akku wurde nach draußen gebracht und im Gebäude wurden Lüftungsmaßnahmen vorgenommen. Der Hausbewohner, welcher sich selbst aus seiner Wohnung gerettet hatte, wurde zur weiteren Versorgung an den Rettungsdienst übergeben. red

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