Bensheim

Kolpingsfamilie Gottesdienst zum Kolpinggedenktag in der Franziskanerkirche / Ehrung verdienter Mitglieder

Vorbild christlichen Glaubens und Handelns

Bensheim.Die Kolpingsfamilie Bensheim feierte am vergangenen Sonntag den diesjährigen Kolping-Gedenktag. Jedes Jahr erinnern die Kolpingsfamilien in der Zeit um den Todestag von Adolph Kolping an dessen Leben und Wirken.

Der auf sozialem Gebiet engagierte Priester und Gründer der Gesellenvereine war am 4. Dezember 1865 in Köln gestorben. Zunächst hatte er nach der Gesellenprüfung als Schuhmacher gearbeitet und auf seinen Wanderjahren die schwierige Situation der Gesellen kennengelernt, bevor er Theologie studierte und Priester wurde. Am 27. Oktober 1991 wurde Adolph Kolping von Papst Johannes Paul II selig gesprochen.

Der Kolping-Gedenktag zum Jahresende stellt deshalb immer auch den Höhepunkt der Veranstaltungen dar, die die Kolpingsfamilie im Laufe des Jahres angeboten hat. Zahlreiche Mitglieder waren der Einladung gefolgt und nahmen am Gottesdienst in der Franziskanerkirche in Bensheim und dem anschließenden gemeinsamen Abendessen im Kolpinghaus teil.

Der Ehrenpräses der Kolpingsfamilie, Norbert Eisert, feierte den Familiengottesdienst in Vertretung von Präses Heinz Förg, der im Odenwald einen Gottesdienst zu halten hatte. Der Gesangverein Harmonie bereicherte die Messfeier mit einigen Liedbeiträgen, wofür die Sänger am Ende des Gottesdienstes großen Beifall erhielten.

Dank und Bekenntnis

Eisert stellte in den Mittelpunkt seiner Predigt das Thema „Dank und Bekenntnis“, das sowohl im beginnenden Advent wie auch im Leben der Kolpingsfamilie eine Rolle spiele – immer auch mit Blick auf die Ideen und Taten des seligen Adolf Kolping.

Dank gelte allen, die sich in der und für die Kolpingsfamilie einsetzten und sich gerade in der heutigen Zeit mit all ihren Herausforderungen solidarisch und sozial einbrächten. Der gerade im sozialen Bereich tätige Kolping sei nach wie vor aktuell und ein Vorbild christlichen Glaubens und Handelns. Dazu und zum Christsein gelte es sich zu bekennen. Wie alljährlich gedachte man auch dieses Mal in besonderer Weise der im Laufe des Jahres verstorbenen Mitglieder. Zum Ende des Gottesdienstes ehrte der Vorsitzende Josef Roesch in der Kirche eine große Anzahl von Jubilaren, die der Bensheimer Kolpingsfamilie schon 70, 65, 50, 40 oder 25 Jahre die Treue halten, und bedankte sich bei ihnen für die jahrelange Mitwirkung im Vereinsleben. Die Kolpingsfamilie sei bei ihren Aktivitäten auf die Mithilfe dieser Jubilare wie auch aller Mitglieder angewiesen.

Nach dem Gottesdienst waren die Mitglieder und Jubilare zum gemeinsamen Abendessen in das adventlich geschmückte Kolpinghaus eingeladen. Der Vorsitzende zeigte sich erfreut, dass so viele Mitglieder gekommen waren. Brigitte Schmidt und Margarethe Jarz hatten alles bestens vorbereitet und das Rippchen mit Sauerkraut mundete allen vorzüglich. Roesch bedankte sich dafür ganz herzlich bei ihnen und dem Thekendienst Heinz Schmidt und Reiner Keilmann.

Nächste Veranstaltung der Kolpingsfamilie Bensheim ist am Donnerstag, 13. Dezember, um 18.30 Uhr in der Hospitalkirche die Feier des diesjährigen Rorateamtes. Im Rorateamt wird besonders derjenigen gedacht, die im Geiste Adolph Kolpings gelebt und gearbeitet und sich in der Kolpingsfamilie engagiert haben.

Schöner Brauch ist es seit Jahren, dass man sich nach dem Rorateamt im Kolpinghaus zum gemütlichen Beisammensein trifft und sich hier noch einmal über das zu Ende gehende Jahr austauschen kann. Dazu sind alle Mitglieder eingeladen. red

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