Bensheim

Kolpingsfamilie Präses Norbert Eisert und Diakon Peter Jakob zelebrierten den Gottesdienst

Wallfahrt nach Maria Einsiedel

Bensheim.Zahlreiche Mitglieder der Kolpingsfamilie Bensheim haben an der alljährlichen Abendwallfahrt nach Maria Einsiedel teilgenommen. Eine Gruppe hatte bei schönem Wetter den Weg nach Gernsheim mit dem Fahrrad bewältigt, die meisten waren etwas gemütlicher mit dem Auto angereist, um den Gottesdienst mitzufeiern.

Auch die Kolpingschwestern und Kolpingbrüder aus Heppenheim, Lorsch, Viernheim und Worms waren der Einladung des Bezirksverbandes gefolgt und hatten ihre Banner mitgebracht, die den Altarraum der neuen Wallfahrtskirche schmückten.

Die Wallfahrt nach Maria Einsiedel hat eine lange Tradition. Erstmals urkundlich erwähnt wurden die Wallfahrtsstätte und auch die alte Wallfahrtskirche im Jahre 1493, so dass Maria Einsiedel mindestens seit dieser Zeit das Ziel von Wallfahrern und Gläubigen ist.

Der Ehrenpräses der Kolpingsfamilie Bensheim Pfarrer Norbert Eisert und der Präses der Kolpingsfamilie Heppenheim Diakon Peter Jakob feierten den Gottesdienst zusammen mit einem Mitbruder aus Gernsheim. Pfarrer Eisert begrüßte eingangs die Kolping-Wallfahrer und ging kurz auf den Sinn von Wallfahrten ein, bei denen gerade auch persönliche Bitten vor Gott getragen werden können.

Um die Schwachen kümmern

Eisert stellte in seiner Predigt das Evangelium, das von Johannes dem Täufer handelte, in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen. Wie Johannes berufen war, als Vorbote auf den kommenden Jesus als Freund und Erlöser der Menschen hinzuweisen, sei ähnlich auch Adolph Kolping berufen gewesen, in einer von der Industrialisierung veränderten Welt sich um sozial Schwache und in elenden Verhältnissen lebende Menschen zu kümmern. Der im Jahre 1991 selig gesprochene Adolph Kolping habe diese Aufgabe zeitlebens angenommen und erfüllt und werde als großer Sozialreformer der Kirche verehrt.

Am Ende des Gottesdienstes beteten deshalb alle für die Heiligsprechung Adolph Kolpings, weil er als Seelsorger und Sozialreformer der Kirche den Weg der sozialen Seelsorge gewiesen und vorgelebt hat, um dadurch an der Erneuerung der Kirche und Gesellschaft mitzuwirken.

Beim anschließenden Imbiss bestand Gelegenheit, sich nicht nur untereinander, sondern auch mit den Kolpingschwestern und Kolpingbrüdern aus den anderen Kolpingsfamilien auszutauschen. red

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