Bensheim

Garten Am Rangert gab es schon früher einen Weinberg

Weinkönigin pflanzt Reben am Hospiz

Archivartikel

Bensheim.Als krönenden Abschluss der Gestaltung der Außenanlagen um das Hospiz Bergstraße pflanzte Carolin Hillenbrand, Gebietsweinkönigin der Hessischen Bergstraße, auf geschichtsträchtigem Terrain Tafeltrauben, die die Gäste im Hospiz erfreuen sollen.

Ihr Großvater Heinrich Hillenbrand, ehemals Leiter des Hessischen Staatsweinguts Bergstraße, hat den Ort ausgesucht und die ehrenamtlichen Gartenhelfer beraten, die die Pflanzung vorbereitet haben.

Schon Joseph Heckler hat hier am Rangert, wie die Lage heißt, in den 1850er Jahren einen Weinberg bearbeitet. Am 3. November 1855 erntete er sieben Ohm (etwa 1050 Liter) rote und weiße Trauben. Heckler, der hier im Wingert auch seltene Traubenarten, Mandel- und Feigenbäume anpflanzte, hielt in seinen Tagebucheinträgen die guten Ernten fest.

Die Mandelbäume und Feigen sind schon im vergangenen Jahr gepflanzt worden, die jetzt noch fehlenden Trauben pflanzte Carolin Hillenbrand am Donnerstag vor einer nach Süden gerichteten Mauer aus großen Blocksteinen an einen idealen Ort.

Die Weinkönigin hat schon zugesagt, die ersten reifen Trauben eigenhändig zu schneiden. red

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