Bensheim

Vereins-Schnuppertage Cheerleader der TSV Auerbach lehrten Grundzüge in der Kirchbergschule

Wer hoch hinaus will, beginnt am Boden

Bensheim.Mit derzeit 130 Sportlern, 14 Coaches und sieben Teams blicken die Cheerleader der TSV Rot-Weiß Auerbach auf drei enorm erfolgreiche Jahre zurück.

2017 als Einheit der Turner gegründet, ist „Cheerstrike“ seit Anfang des Jahres eine eigene Abteilung des Sportvereins. Zahlreiche Titel und Meisterschaften begleiten den noch kurzen Weg der nach Altersklassen gestaffelten Gruppen.

Doch wer hoch hinaus will, muss irgendwann klein anfangen. Zusätzlich zu den internen Schnuppertagen der TSV konnten jetzt ein Dutzend Grundschüler eine Wettkampfsportart kennenlernen, die Elemente des Turnens, der Akrobatik und des Tanzes kombiniert und damit seit einigen Jahren viele Aktive und Fans hinzugewinnt. Auch in Auerbach.

Erstmals 2017 hatte die Stadt Bensheim in Kooperation mit Bensheimer Vereinen und Hilfsorganisationen Vereins-Schnuppertage angeboten. Ziel war und ist es, die Vereine mit den Schulkindbetreuungen aus dem Stadtgebiet zusammenzubringen. Am Montag trafen sich in der Sporthalle der Kirchbergschule zwölf Mädchen und Jungen, um das kleine ABC des Cheerleading zu lernen.

Als Trainer hatte der Verein zwei erfolgreiche Coaches geschickt: Laura Gülzow kann auf mehrere Hessen- und Regionalmeistertitel verweisen. Und auch Assistant-Coach Severine Crößmann hat bereits ähnliche Trophäen in der Vitrine.

Gestartet waren die Kinder nach dem Dehnen und Aufwärmen mit dem Tumbling – darunter versteht man Übungen des Bodenturnens. Mit etwas mehr Sicherheit wurden die ersten Pyramiden entwickelt, also aus mehreren kleineren Einheiten ein homogenes Gesamtbild entworfen. Zwischendurch haben Spiele den Anfängerkurs aufgelockert.

Die Basic-Teams der TSV Auerbach starten mit den Peewees, in denen Kinder zwischen fünf und zehn Jahren erste Schritte lernen. Der Kader ist besonders für Anfänger und Umsteiger geeignet. Viele wechseln vom Turnen zum Cheerleading. In der variantenreichen Sportart können die eigenen Fähigkeiten und Talente gezielt eingebracht werden, besondere Vorkenntnisse sind laut Verein nicht nötig.

Bei einigen Kindern scheint am Montag der Funke übergesprungen zu sein. Vielleicht sieht man den einen oder die andere demnächst bei Cheerstrike wieder. Die Aktiven jedenfalls sind heiß auf die nächste Saison. Denn aufgrund der Corona-Krise mussten viele Wettkämpfe über den Sommer abgesagt werden. Darunter auch die Deutschen Meisterschaften im Juni in Riesa. tr

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