Bensheim

Vereinigung der mutigen Bürger Gruppierung äußert sich erneut zum Haus am Markt

„Werden uns verstärkt einmischen“

Bensheim.Die „Vereinigung der mutigen Bürger“ (VdmB) äußert sich in einer Pressemitteilung erneut zum bevorstehenden Abriss des Hauses am Markt. „Leider müssen wir voraussagen, dass dieses Vorhaben niemals wie geplant aufgehen wird und es unserer Ansicht nach eine reine Steuerverschwendung ist, die noch unsere Kinder und Enkel zu zahlen haben“, sind sich die „Mutbürger“ sicher.

Die schon im Vorfeld genannte, von 5,1 Millionen Euro auf jetzt 6,8 Millionen Euro erhöhte Summe werde niemals ausreichen, ist die Gruppe überzeugt. Dies zeige auch das Bürgerhaus, das ständig teurer werde.

Die Stadt sei bereits unter anderem durch ihre Beteiligungen an anderen Firmen mit circa 150 Millionen Euro verschuldet. Die MEGB – eine 100-prozentige Tochter der Stadt – habe zwölf Millionen Euro von der Stadt, also letztlich von den Bürgern, erhalten. „Wenn sie das heute zurückzahlen müsste, wäre sie vermutlich insolvent.“

„Weder rechts noch links“

Die VdmB werde sich auch in Zukunft gemäß dem Wahlspruch „Wir mischen uns ein“ noch stärker einmischen, heißt es weiter in der Pressemitteilung. „Wir sind weder rechts noch links, sondern ganz normale Menschen, die für Demokratie einstehen.“

Die Stadt werde in große finanzielle Schwierigkeiten kommen, wenn man bedenke, dass bei Dentsply Sirona, Suzuki und durch den Weggang von SAP weniger Steuereinnahmen fließen.

„Wir Bensheimer und nachfolgende Generationen müssen das alles bezahlen, was durch die CDU, Grünen und BfB sowie Rolf und Helmut Richter und Erstem Stadtrat Helmut Sachwitz verursacht wird. „Diese Verantwortlichen führen uns – unserer Ansicht nach – ins finanzielle Chaos.“

Mittlerweile würden sehr viele Bensheimer Bürger die VdmB unterstützen, heißt es weiter. „Wir werden uns verstärkt einmischen und den Finger in die Wunde legen.“ Um das noch besser tun zu können, sei beschlossen worden, jetzt auch politisch tätig zu werden. Für jede weitere moralische und aktive Unterstützung sei man dankbar. Man dürfe nicht immer nur meckern, man müsse auch „tun“. red

Das Wichtigste von heute
Newsticker Bergstraße
Newsticker überregional
Meistgelesene Artikel
Neueste Artikel