Bergstraße

Evangelisches Dekanat Spendenübergabe an Diakonisches Werk

10 000 Euro für die Tafelarbeit

Bergstraße.Das Evangelische Dekanat Bergstraße unterstützt die Tafelarbeit des regionalen Diakonischen Werks auch in diesem Jahr mit 10 000 Euro.

„Es sind gerade die von Armut betroffenen Menschen, die besonders unter den Folgen der Corona-Pandemie leiden. Deshalb ist es so wichtig, dass Hilfe, wie sie zum Beispiel in den Tafeln in Rimbach, Lampertheim und Bürstadt geleistet wird, möglich bleibt“, erklärte der Präses des Evangelischen Dekanats Bergstraße, Michael Wörner, anlässlich der Spendenscheckübergabe an Irene Finger und Ute Weber-Schäfer, Verantwortliche des Diakonischen Werks Bergstraße für die Tafelarbeit. Es sei bewundernswert, mit wie viel Engagement, Kreativität und Herzblut die Haupt- und Ehrenamtlichen in den Tafelausgabestellen die Versorgung auch in der Coronakrise aufrechterhalten hätten. Deshalb freue es ihn ganz besonders, dass der Dekanatssynodalvorstand einstimmig beschlossen hatte, diese segensreiche Arbeit erneut mit einer Spende von 10 000 Euro zu unterstützen.

Der Bergsträßer Dekan Arno Kreh teilt diese Freude, die er mit der Bitte um „Nachahmung“ verknüpft: „Die Tafeln sind auf Spenden angewiesen. Sie erfahren keine strukturelle Förderung durch die öffentliche Hand. Deshalb bitte ich herzlich, auch in diesen für alle schwierigen Zeiten die Schwächsten der Gesellschaft nicht aus dem Auge zu verlieren. Es wäre großartig, wenn sich ganz viele Spenderinnen und Spender fänden und noch besser, wenn die Eine oder der Andere sich sogar für ein ehrenamtliches Engagement in der Tafelarbeit entscheiden könnte.“

Die Leiterin des Diakonischen Werkes, Irene Finger, und Tafelkoordinatorin Ute Weber-Schäfer betonen, wie wichtig jegliche Art von Unterstützung ist. „Diese Solidarität bestärkt alle Mitarbeitenden in ihrem Engagement für die Tafelarbeit zugunsten bedürftiger Menschen.“

Das Diakonische Werk Bergstraße ist Trägerin der Tafeln in Bürstadt, Lampertheim und Rimbach. Der Betrieb einer einzelnen Tafelausgabestelle kostet laut Pressemitteilung jährlich ca. 50 000 Euro. In diesem Betrag spiegeln sich die Ausgaben für Raummiete, Betrieb und Unterhalt der Kühl- und Transportfahrzeuge, Ausstattung mit Verbrauchsmaterial und Einrichtungsgegenständen, Gas, Wasser, Strom, Entsorgung und Versicherungen. Etwa ein Viertel der Kosten wird über den symbolischen Einkaufsbetrag von 2 Euro pro Einkauf gedeckt.

Im ersten Lockdown wurde bei den ersatzweise durchgeführten Lieferdiensten und mobilen Ausgabestellen auf diese Abgabe der Tafelkunden verzichtet. zg

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