Bergstraße

Tour der Hoffnung Am Sonntag in einer Woche startet die „Tour de Pfitzenmeier“ in Bensheim mit 150 Radlern aus der Region

115 Kilometer im Sattel für guten Zweck

Bergstraße.Für die rund 115 Kilometer lange Charity-Radtour „Pfitzenmeier Tour der Hoffnung 2019“, offizielle Partner der „Tour der Hoffnung“, fällt am Sonntag, 18. August, pünktlich um 10 Uhr der Startschuss am Pfitzenmeier-Ressort in Bensheim. Für den Tross aus rund 150 Radlern aus der Region spielen rote Ampeln keine Rolle: Sie werden über die gesamte Strecke von einem Polizei-Pkw und fünf Polizei-Motorrädern begleitet. Und die räumen alle Hindernisse aus dem Weg.

Drei Etappen

Die „Pfitzenmeier Tour der Hoffnung 2019“ ist in drei Etappen aufgeteilt. Erstes Ziel (12.30 Uhr): das Camp der Waldpiraten in Heidelberg, eine Einrichtung der Deutschen Kinderkrebsstiftung. Das Projekt wird von den Eltern krebserkrankter Kinder finanziell mitgetragen und ist seit 2003 fester Bestandteil der Heidelberger Krebsnachsorge. Es bietet den erkrankten Kindern und ihren Geschwistern naturnahe Ferienfreizeiten und erfreut sich seit jeher großer Beliebtheit. Diesem Camp sollen die Erlöse der diesjährigen Tour zu Gute kommen. „Wir konnten uns vor Ort einen Eindruck davon machen, mit welch großer Hingabe die Mitarbeiter den Kindern ein tolles – vorübergehendes – Zuhause bieten. Dabei wollen wir helfen!“, so Ralf Vesper, Finanzchef beim Team Bensheim, das die Tour organisiert. „Wir freuen uns sehr, dass wir die Pfitzenmeier Gruppe dafür gewinnen konnten, uns bei diesem Vorhaben zu unterstützen und ihre Tour dorthin zu führen“.

Finale Runde durch den Odenwald

In zwei weiteren Etappen geht es erst zurück nach Bensheim und dann noch mal auf eine finale Runde durch den Odenwald, bevor um 17 Uhr im Pfitzenmeier-Resort in Bensheim eine Pasta-Party auf die Radsportler wartet, die mit ihren Startgebühren (inclusive Trikot) von 59 Euro zu einem guten Teil mit zur Spende beitragen. Schon seit vielen Jahren unterstützt das Unternehmen Pfitzenmeier das „Team Bensheim“ der Tour der Hoffnung und somit dessen Projekte an der Heidelberger Krebsklinik. So ist auch in diesem Jahr ist wieder diese gemeinsame Veranstaltung unter dem Emblem von Pfitzenmeier geplant. „Dort finden wir seit vielen Jahren offene Ohren für unsere Projekte, man kann schon beinahe von einer traditionellen Tour sprechen“, sagt Jürgen Pfliegensdörfer vom Tour der Hoffnung, der zu Beginn zu Pfitzenmeier die Kontakte knüpfte.

Die „Pfitzenmeier Tour der Hoffnung“ fand erstmals im Jahre 2015 statt. Seither ist das Team Pfitzenmeier fester Partner der „Tour der Hoffnung“. Wie in all den Jahren zuvor arbeitete Reiner Fuchs vom Radsport-Ausstatter Tripugna die Strecken für den 18. August aus. Dirk Beisel und sein Marketing-Team von der Pfitzenmeier Gruppe verantwortet die Sponsoren-Suche und kümmert sich um die behördlichen Genehmigungen. Dirk Beisel: „Unser Dank gilt vor allem dem Hauptsponsor, der Firma Herbeger aus Schifferstadt.“

Seit 16 Jahren engagiert

Insgesamt engagiert sich das Team Bensheimer, eine Gruppe des Vereins „Tour der Hoffnung“ schon 16 Jahre lang mit eigenen Spendenaktionen zugunsten krebskranker Kinder und unterstützte unter anderem zahlreiche Projekte und Einrichtungen an den Kinderkrebskliniken in Heidelberg und Mannheim. So zum Beispiel im Jahre 2017. Damals führte das Team im Rahmen der „Tour de Riva“ 142 Radsportler von Bensheim bis in die Partnerstadt Bensheims, Riva del Garda, und sammelte unterwegs über 500 000 Euro an Spenden ein. pfl

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