Bergstraße

Grüne Jugend Politischer Nachwuchs hofft auf ein Umdenken des Bensheimer Bürgermeisters nicht nur beim Haus am Markt

2000 Unterschriften für den Klimanotstand

Archivartikel

Bergstraße.Die Grüne Jugend Bergstraße sieht die Entscheidung des Bensheimer Bürgermeisters, den Neubau des Hauses am Markt zu überdenken, als zweischneidiges Schwert: Einerseits kritisiert die politische Jugendorganisation den Alleingang Richters über die Köpfe der Stadtverordneten scharf, andererseits sehe man Chancen, dass damit auch andere Themen, die große Teile der Bevölkerung bewegen, eine unbürokratische Lösung finden könnten. „Freitags gehen regelmäßig hunderte Schüler sowie ältere Aktive auf die Straße, um für einen besseren Klimaschutz und die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels zu demonstrieren“, so Sprecherin Jana Kirsch über die Bewegung „Fridays for Future Bensem“. „Dass Richter auch auf die junge Bevölkerung, die am längsten von den kommunalpolitischen Entscheidungen betroffen sein wird, hören könnte, ist für uns auch ein Zeichen der Hoffnung.“ Auch die in der Petition zur Ausrufung des Klimanotstands geforderten Ziele, die bislang mehr als 2000 Personen unterzeichnet haben, erscheinen in einem neuen Licht: „Wenn die Stimmung in einer Facebook-Gruppe den Bürgermeister zu einer derartig raschen Reaktion bewegt, dann sollten ihn die bestätigten Unterschriften ebenfalls zu einem Umdenken in puncto Klimaschutz bringen – bis hin zur Ausrufung des Klimanotstands in Bensheim“, so die Grüne Jugend. red

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