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Wetter

2020 brachte wenig Regen und viel Sonne nach Hessen 

Archivartikel

Offenbach.Zu warm und zu trocken ist das Jahr 2020 in Hessen gewesen. Die Jahresmitteltemperatur betrug 10,4 Grad und lag damit 2,2 Grad über dem Mittel der international gültigen Referenzperiode von 1961 bis 1990, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach nach einer ersten Auswertung mitteilte. Problematisch war erneut die Trockenheit, das Soll von 793 Litern pro Quadratmeter wurde mit fast 644 Litern deutlich verfehlt. 
Schon im Frühjahr blieb Regen aus, dazu schien häufig die Sonne. "Signifikante Niederschläge und damit eine leichte Entspannung der Dürrelage brachten nur der Juni und August", teilte der DWD mit. Im Herbst war es dann wieder deutlich zu trocken. 
An Sonnenschein herrschte kein Mangel, das Soll von 1459 Stunden übertraf das Jahr bei Weitem mit 1860. Hessen erlebte das zweitsonnigste – aber auch viel zu trockene – Frühjahr. Der Sommermonat August machte seinem Namen alle Ehre und brachte Hitze. 37,5 Grad waren es am 9. August in Frankfurt. Insgesamt wurde es der zweitwärmste August in Hessen. Der September war extrem sonnig, der Oktober dann ungewöhnlich sonnenscheinarm.
Zu den weiteren Wetter-Extremen des Jahres gehören die minus 7,7 Grad, die am 1. April in Fulda gemessen wurden. Seit 1949 war es dort der kälteste Tag des Monats. Um einiges wärmer war es dagegen bereits am 17. Februar in Schaafheim-Schlierbach (Landkreis Darmstadt-Dieburg), wo um Mitternacht 18 Grad herrschten.

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