Bergstraße

21 neue Infektionsfälle

Archivartikel

Bergstraße.Im Kreis Bergstraße gibt es 21 neue nachgewiesene Corona-Infektionsfälle, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Landratsamt. Stand Samstag, 21. März, sind damit 68 nachgewiesene Infektionsfälle im Kreis Bergstraße bekannt.

Die überwiegende Mehrheit der aktuell bekannten positiv getesteten Personen aus dem Kreis Bergstraße hat sich im Ausland, auf Reisen, mit dem Virus infiziert, zumeist in Österreich. Sehr wenige der genannten Personen haben sich in Deutschland beziehungsweise im Kreis mit dem neuartigen Corona-Virus selbst angesteckt. Bei einigen Personen ist allerdings bisher unklar, wo sie sich mit dem Virus infiziert haben. Das Gesundheitsamt informiert jeweils die ihm bekannten engen Kontaktpersonen der Infizierten. Auch diese werden vorsorglich in häusliche Quarantäne gestellt.

„Aufgrund des rasanten Anstiegs der Infizierten in Deutschland, aber auch in Hessen und im Kreis appelliere ich - auch im Namen der Gesundheitsdezernentin Diana Stolz sowie aller Bürgermeister - noch einmal an alle Bergsträßer“, so Landrat Christian Engelhardt eindringlich:

„Halten Sie die aktuellen Hygieneregeln ein. Halten Sie mindestens anderthalb Meter Abstand zu Menschen, die nicht zu ihrem allerengsten Lebens- und Wohnumfeld gehören. Bleiben sie zuhause und verlassen Sie nur das Haus, wenn es unbedingt nötig ist. Und: Waschen Sie sich oft und gründlich die Hände. Nur so können wir gemeinsam die Ausbreitung des Virus eindämmen. Stoppen Sie das Virus, wo immer es geht. Denken Sie an die Risikogruppen! Jetzt kommt es auf das Verhalten eines jeden Einzelnen von uns an.“

Landrat Christian Engelhardt stimmt sich täglich mit den Bürgermeistern des Kreises sowie den Kreisbeigeordneten Diana Stolz (Erste Kreisbeigeordnete) und Karsten Krug bezüglich der Vorgehensweise zur Corona-Epidemie ab und die Genannten informieren sich gegenseitig über die aktuelle Situation vor Ort. Am Samstag einigten sich die Genannten darauf, die Bürger des Kreises aufzurufen, die Kindernotbetreuung nur dann in Anspruch zu nehmen, wenn es wirklich notwendig ist. Das Betreuungsverbot sei mit gutem Grund ausgesprochen worden. red

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