Bergstraße

Karl-Kübel-Stiftung Bewerbungen für „Weltwärts“ möglich

Als Freiwilliger ins Ausland

Bergstraße.Auch im kommenden Jahr entsendet die Karl-Kübel-Stiftung (KKS) wieder 20 junge Menschen für acht Monate in Projekte nach Indien und auf die Philippinen. Noch bis Ende kommender Woche – also bis zum Sonntag, 20. Oktober – können sich engagierte junge Menschen für einen Platz bewerben.

Der „Weltwärts“-Freiwilligendienst richtet sich an junge Erwachsene im Alter zwischen 18 und 28 Jahren, die für einen längeren Zeitraum ins Ausland gehen und eine neue Kultur kennenlernen möchten.

Vom Ministerium gefördert

Das Programm wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gefördert und ist mit dem QUIFD-Qualitätssiegel für Freiwilligendienste zertifiziert. Freiwillige, die am „Weltwärts“-Programm teilnehmen, profitieren von der langjährigen Erfahrung der Entsendeorganisation und einer intensiven Betreuung.

„Wir stehen auch während des Einsatzes in regem Austausch mit unseren Freiwilligen“, sagt Kirsten Sames von der KKS. Mehr als 180 Freiwillige wurden seit dem Jahr 2008 von der Karl-Kübel-Stiftung entsandt.

Indien und Philippinen

In Indien und auf den Philippinen unterstützen die Freiwilligen die Projektpartner vor Ort zu den Schwerpunktthemen der Stiftung. „Dabei geht es beispielsweise um Kinderrechte und Bildung für Jugendliche“, erklärt die Koordinatorin. Bei einem Orientierungsseminar im November lernen sich die Bewerber kennen, erfahren mehr über ihre Einsatzstellen und finden möglicherweise bereits Teampartner fürs kommende Jahr.

Junge Menschen begeistern

„Wir haben sehr gute Erfahrung mit der Entsendung in Zweierteams gemacht. In einer völlig neuen Umgebung hilft es ungemein, sich mit jemandem auszutauschen“, sagt Kirsten Sames.

Mit dem Freiwilligen-Programm möchte die Karl-Kübel-Stiftung junge Menschen für die Unterschiede in einer globalisierten Welt sensibilisieren und für soziales Engagement motivieren.

Wirkung über die Rückkehr hinaus

„Viele unserer Weltwärts-Freiwilligen setzen sich nach ihrer Rückkehr mit eigenen Initiativen für eine offenere und gerechtere Gesellschaft ein“, sagt Vorstandsmitglied Ralf Tepel.

Umfassende Informationen zu Rahmenbedingungen, Einsatzorten und Bewerbungsmodalitäten sowie Erfahrungsberichte finden Interessenten auf der Homepage der Karl-Kübel-Stiftung. red

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