Bergstraße

Coronavirus Zahl und Standorte stehen noch nicht fest

Ambulanzen werden eingerichtet

Archivartikel

Bergstraße.Wie der Kreis Bergstraße gestern mitgeteilt hat, werden im Kreisgebiet sogenannte Verdachtsambulanzen eingerichtet. Hier können gebündelt Tests auf das neuartige Coronavirus durchgeführt werden, sofern diese ärztlicherseits für geboten gehalten werden. Wie das Sozialministerium angekündigt habe, werden die zentralen Untersuchungsstellen bereits ab Anfang dieser Woche an ausgewählten Standorten des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes eingerichtet. Wo und wie viele Verdachtsambulanzen im Kreisgebiet entstehen, konnte Kreissprecherin Cornelia von Poser gestern auf Anfrage noch nicht sagen.

„Nicht nur das Gesundheitsamt ist sehr belastet, auch viele niedergelassene Ärzte im Kreis spüren die derzeitige Ausnahmesituation durch das Coronavirus in ihren Praxen. Um die Ärzte in der aktuellen Situation zu unterstützen, haben Landrat Christian Engelhardt und Gesundheitsdezernentin Diana Stolz dem Hessischen Sozialminister einen konkreten Vorschlag zur Einrichtung von Verdachtsfallambulanzen durch die Kassenärztliche Vereinigung in den Zentralen des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes unterbreitet“, heißt es in der Mitteilung des Kreises.

Hausarztpraxen entlasten

Das Sozialministerium gehe davon aus, dass die Hausarztpraxen damit entlastet würden und auch mit den derzeit begrenzten Ressourcen sparsamer umgegangen werden könne. Stolz habe sich mit Nachdruck für dieses Modell eingesetzt und bei Sozialminister Kai Klose persönlich dafür geworben. Auch mögliche Lösungswege für strukturelle Probleme – etwa mangelnde Ausstattung – seien dabei erörtert worden. Zur Umsetzung der Maßnahme hat das Sozialministerium eine Vereinbarung mit der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen, der Landesärztekammer Hessen und der Hessischen Krankenhausgesellschaft geschlossen. red

Zum Thema
Das Wichtigste von heute
Newsticker Bergstraße
Newsticker überregional
Meistgelesene Artikel
Neueste Artikel