Bergstraße

Neue Wege 379 neue Bedarfsgemeinschaften im Kreis

Andrang beim Jobcenter ist gestiegen

Archivartikel

Bergstraße.Die Corona-Krise macht einige Errungenschaften auf dem Bergsträßer Arbeitsmarkt zunichte, die im vergangenen Jahr erreicht wurden. Dies wurde bei der Jahrespressekonferenz des Kommunalen Jobcenters Neue Wege deutlich, die per Videoschalte erfolgte. 2019 ging demnach die Zahl der Bedarfsgemeinschaft im Kreis, die Leistungen beziehen, um 353 zurück. Damit seien auch Ausgaben für Unterkünfte reduziert worden, sagte Kreisbeigeordnete Diana Stolz.

Alleine im April dieses Jahres seien jedoch 379 neue Bedarfsgemeinschaften dazugekommen, teilte Harald Weiß, der stellvertretende Leiter des Eigenbetriebs Neue Wege, mit. „Bei den Zugängen handelt es sich zu etwa 60 Prozent um Selbstständige“, führte er aus.

48 Langzeitarbeitslose vermittelt

Stolz nannte aber auch einige Lichtblicke. So seien seit Mitte vergangenen Jahres 48 Langzeitarbeitslose vermittelt worden. 32 seien das Ziel für diesen Zeitraum gewesen. Was die aktuelle Situation angehe, zahle es sich aus, dass die einzelnen Fallmanager des Jobcenters sowohl zur Leistungsgewährung als auch zur Vermittlung qualifiziert seien. Auch ohne Umschulung sei daher ein voller Personaleinsatz möglich. Ein Vorteil sei zudem, dass ein Großteil der Arbeiten digital erledigt werden kann.

Eine ausführliche Berichterstattung über die Pressekonferenz des Kommunalen Jobcenters folgt in der Samstag-Ausgabe. kbw

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