Bergstraße

Anti-Atom-Initiative

„Atomkraft-Gefahr wird nicht kleiner“

Archivartikel

Bergstraße.Die heftigen Feuer im verseuchten Gebiet rund um die Atomruine von Tschernobyl machen auch 34 Jahre nach der Atomkatastrophe Ende April 1986 deutlich, „wie lange die Menschheit mit den Folgen zu kämpfen hat“, schreibt die Anti-Atom-Initiative AK.W.Ende Bergstraße in einer Pressemitteilung. „Besonders gefährdet sind zur Zeit die an den Löscharbeiten Beteiligten. Mit dem Feuer gelangen unter anderem auch Cäsium und Strontium, das sich über Jahre in den Pflanzen und im Boden angesammelt hat, in die Atmosphäre. Gelangen Bruchteile davon in die Lunge oder ins Blut, hat das schwere gesundheitliche Folgen.“

Auch hierzulande sieht die Anti-Atom-Initiative unter dem Einfluss der Covid-19-Pandemie „atompolitisch mehr Fragen als Antworten: Wird für den wegen der Pandemie abgesagten Castor-Transport von Sellafield nach Biblis schon ein neuer Termin geplant oder ruht die Vorbereitung für längere Zeit? AK.W.Ende hat noch vor Ostern bei den zuständigen Ministerien angefragt, ob die Rückbau-Arbeiten in Biblis aufgrund der Pandemie eingestellt wurden. Die Arbeiten werden fortgeführt, so die Antwort. red

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