Bergstraße

BUND Bergstraße

Auf der Spur des „kleinen Zorro“

Archivartikel

Bergstraße.Zum Abschluss der Kunstausstellung „Ruf der Wildnis“ laden das Evangelische Dekanat Bergstraße und die Kreisgruppe Bergstraße im Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) für den heutigen Montag, 4. November, 19.30 Uhr, nach Heppenheim in das Haus der Kirche zu einem Bildvortrag über das Projekt „Spurensuche Gartenschläfer“ ein.

Der Gartenschläfer ist ein kleiner Verwandter des Siebenschläfers, seine „Zorro-Maske“ macht ihn unverkennbar. Er gibt Wissenschaft und Naturschutz große Rätsel auf, denn aus vielen Regionen Europas und Deutschlands ist die Art in den vergangenen 100 Jahren verschwunden. Warum, ist noch völlig unklar. Daher wurde das Projekt „Spurensuche Gartenschläfer“ ins Leben gerufen, das im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums gefördert wird.

Forschungsprojekt läuft

Susanne Schneider, Managerin für Naturschutzprojekte beim BUND Hessen, stellt Biologie und Lebensräume der nachtaktiven Schlafmaus vor und erklärt, mit welchen Methoden die Forscher ihr auf die Schliche kommen wollen und wie die Menschen sich beteiligen können.

Die Schlafmaus lebt ausschließlich in Europa, ihre größten Bestände liegen in Deutschland. Deshalb ist Deutschland für die Erhaltung dieser Art in hohem Maße verantwortlich. In Hessen ist der Gartenschläfer entlang der Flüsse Rhein und Main ein gewohnter Gast, auch in den Siedlungen, aus den anderen Regionen gab es zuletzt kaum Nachweise. red

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