Bergstraße

Im Landratsamt

Ausstellung über den Ersten Weltkrieg

Bergstraße.100 Jahre sind seit dem Ende des Ersten Weltkrieges vergangen, der jetzt Thema einer Ausstellung ist, die ab Mittwoch, 16. Januar, im Foyer des Landratsamtes in Heppenheim (Graben 15) zu sehen ist.

Zu Recht wird der Erste Weltkrieg immer noch als „Urkatastrophe“ des 20. und 21. Jahrhunderts bezeichnet. Der Mord an Großherzog Franz Ferdinand im Juni 1914 hatte einen bis dahin unvorstellbaren Krieg mit Millionen von Toten entfesselt. In der Folge dieser ersten weltumspannenden und total geführten militärischen Auseinandersetzung ist auch die Zivilgesellschaft massiv betroffen gewesen, Staats- und Gesellschaftssysteme gerieten ins Wanken oder gingen unter.

Folgen heute noch spürbar

Die aus dieser Zeit resultierenden gegensätzlichen Weltanschauungen ebneten maßgeblich den Weg in den Zweiten Weltkrieg. Auch heute noch sind Folgen dieses vier Jahre andauernden Krieges spürbar: Die Konflikte im Nahen Osten, der Türkei, aber auch auf dem Balkan und in der Ukraine sind beispielsweise ohne den Einblick in die Zusammenhänge und Ergebnisse des Ersten Weltkrieges nicht zu verstehen.

Am kommenden Dienstag, 15. Januar, 17.30 Uhr, eröffnet Landrat Christian Engelhardt, der auch Kreisvorsitzender des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge ist, gemeinsam mit Judith Sucher vom hessischen Landesverband des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge die Ausstellung „14|18 – mitten in Europa. Die Urkatastrophe des Ersten Weltkrieges und ihre Folgen für das 21. Jahrhundert“.

Bis zum 25. Januar zu sehen

Die Ausstellung ist vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und versucht, den politischen Weg in den Krieg, die wesentlichen militärischen Ereignisse, aber auch das Schicksal der Soldaten sowie der Bevölkerung an der sogenannten Heimatfront darzustellen. Interessierte haben die Möglichkeit, die Ausstellung bis zum 25. Januar während der Öffnungszeiten des Neuen Landratsamtes zu besichtigen. red

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