Bergstraße

Ehrenamt Erstmals ist nicht die Jury gefragt / Abgestimmt werden kann online und mit Coupon bis zum 31. Oktober

BA-Leser entscheiden über die drei Gewinner des Bürgerpreises

Bergstraße.Zum sechsten Mal wird in diesem Jahr der Bergsträßer Bürgerpreis vergeben – und statt einer Jury entscheiden jetzt erstmals die BA-Leser, wer ihn bekommt. Ab heute kann abgestimmt werden. Vergeben wird der Preis von der Sparkasse Bensheim und dem Bergsträßer Anzeiger in den drei Kategorien „U 25“, „Alltagsheld“ und „Lebenswerk“. Die drei Sieger erhalten je 1000 Euro Preisgeld von der Sparkasse und die Möglichkeit, sich und ihre Projekte ausführlich im BA vorzustellen. Geht das Preisgeld an einen gemeinnützigen Verein, kommen noch mal 150 Euro dazu.

Online oder mit Coupon

Die Abstimmung läuft bis 31. Oktober. Pro Kategorie kann eine Stimme vergeben werden, insgesamt also drei. Abgestimmt werden kann auf verschiedenen Wegen. Am schnellsten geht’s online unter www.bergstraesser-anzeiger.de/buergerpreis. Ein Coupon zum Ausschneiden und Ankreuzen ist heute auf dieser Seite zu finden und erscheint bis 31. Oktober regelmäßig im BA. Daneben gibt es den Coupon zum Ausdrucken auch im Internet. Einfach ausfüllen und an den Bergsträßer Anzeiger, Rodensteinstraße 6 in 64625 Bensheim, schicken, im Kundenforum abgeben oder in den Briefkasten werfen. Die Kandidaten im Überblick:

Kategorie „Alltagsheld“

Karin Bormann: Seit 2015 engagiert sich Karin Bormann für die Integration von Geflüchteten, unter anderem beim Projekt „Integration braucht Partnerschaft“, einem wöchentlichen Gesprächskreis und einer monatlich erscheinenden Online-Zeitung.

Jochen Krauss: Ihren Teammanager haben die Flames vorgeschlagen, weil er sich seit Jahren ehrenamtlich für den Verein und die Mannschaft einsetzt. „Ohne Jochen Krauss keine Handball-Bundesliga in Bensheim“, schreiben die Bundesliga-Handballerinnen.

Gerhard Katzenmeier: Nach der Schließung des Luisenkrankenhauses gründete Gerhard Katzenmeier in Lindenfels die dem DRK angegliederte Gruppe „Voraushelfer“. Diese „First Responder“ versorgen Personen in medizinischen Notlagen bis zum Eintreffen der Rettungskräfte – an sieben Tagen der Woche, rund um die Uhr.

Karin Kaffenberger: Bei einem Ausflug nach Grasellenbach ist es Karin Kaffenberger gelungen, eine ältere Dame, die zusammengebrochen war, erfolgreich zu reanimieren und ihr so das Leben zu retten.

Birgit Siefert: Seit 2014 ist Birgit Siefert Vorsitzende des Familienzentrums Bensheim. Mit viel Engagement führt sie das Vorstandsteam und hat stets ein offenes Ohr. Unter ihrer Leitung sind in Bensheim mehrere Betreuungseinrichtungen entstanden.

Trainerteam der Cheerleader der TSV Rot-Weiß Auerbach: Das achtköpfige Team mit den beiden Headcoaches Janine Resch und Jurij Seitenzahl hat das Cheerleading bei der TSV von Grund auf aufgebaut und betreut heute vier erfolgreiche Teams mit über 80 Aktiven.

HeldenStärker e. V.: Der in Zwingenberg ansässige gemeinnützige Verein bereitet die Rettungskräfte in der Region durch spezielle Schulungen intensiv auf die besonderen Anforderungen bei Kindernotfalleinsätzen vor.

Kandidaten „Lebenswerk“

Projekt Kräutergarten des Heimat- und Kulturvereins Lorsch: Eine Arbeitsgruppe von 15 bis 20 Personen pflegt den Kräutergarten auf dem Lorscher Klostergelände nach den Vorgaben des Lorscher Arzneibuchs und macht ihn für die Öffentlichkeit zugänglich.

Brigitte Wagenknecht: Brigitte Wagenknecht bekleidet zahlreiche Ehrenämter – zu viele, um sie im Einzelnen aufzuzählen. Unter anderem war oder ist sie aktiv bei Arbeiterwohlfahrt, BUND, SPD, Naturfreunden und Frauenhaus Bergstraße sowie als Kommunalpolitikerin, Schöffin und in der Flüchtlingshilfe.

Reginald Schulze: Seit der Vereinsgründung des KSC Bensheim 1999 war Reginald Schulze bis vor Kurzem Vorsitzender und Cheftrainer. Dabei übernahm er sportliche, aber auch gesellschaftliche Verantwortung. Das Hauptaugenmerk des Clubs, der aktuell rund 200 Mitglieder zählt, liegt im sozialen Bereich.

Werner Mössinger: Seit seiner Jugend hat sich Werner Mössinger der Musik verschrieben – er arrangiert, probt, moderiert und macht Musik in Schrift und Ton. „Er hat der Region unzählige Kultur- und Musikschätze hinterlassen“, heißt es in der Bewerbung.

Johann Leber: Seit Jahrzehnten sorgt Johann Leber mit seinen drei Chören für ein lebendiges Chorleben in der Region. Er schreibt Arrangements, übt Konzerte ein und ist auch sonst unermüdlich im Einsatz.

Jürgen Schneider: Seit der Gründung der Nabu-Ortsgruppe Meerbachtal 1986 ist Jürgen Schneider Vorsitzender und treibende Kraft des Vereins. Er hat unzählige Landschaftsschutzprojekte und Arbeitseinsätze durchgeführt und bietet Exkursionen, Vorträge und Ferienspiele an.

Rosemarie Becker: Rosemarie Becker hat sich auf vielfältige Weise für die Gemeinschaft eingesetzt, etwa im Rahmen der Aktion „Menschen für Menschen“. Hauptsächlich galt ihr ehrenamtliches Engagement Kunst und Kultur in der Kulturkommission Zwingenberg und bei den Kunstfreunden Bergstraße.

Willy Helm: Jahrzehntelang hat sich Willy Helm für den Natur- und Umweltschutz in Bensheim – unter anderem für den Erhalt des Naturschutzgebietes Tongruben – engagiert und sich ehrenamtlich kommunalpolitisch zur Verschönerung des Stadtbildes eingesetzt.

Rainer Röhm: Seit 1985 ist Rainer Röhm bei der SG Lautern tätig und war dabei maßgeblich am Umbau des Sportplatzes beteiligt. Auch das jährliche Fußball-Jugendcamp mit bis zu hundert Kindern wird von ihm organisiert. Bei Heimspielen ist er überall im Einsatz, wo er gebraucht wird.

Karl-Heinz Neder: Karl-Heinz Neder ist in gleich drei ehrenamtlichen Bereichen aktiv: im Sozialausschuss der katholischen Gemeinde Sankt Laurentius, im Hospizverein und im Betreuungsverein der Caritas Bensheim.

Kategorie „U 25“

Elias Chalwatzis: Als einziger Bewerber in der Jugendkategorie zeichnet den 22-Jährigen sein Engagement für Naturwissenschaft und Kirche aus. Sein Ziel ist es, Kinder und Jugendliche für Naturwissenschaften zu begeistern. Außerdem engagiert sich Elias Chalwatzis in der katholischen Kirche in Zwingenberg.

Ausführliche Kandidateninfos

Noch keine Favoriten? Die Porträts aller Kandidaten, die in den vergangenen Wochen im BA erschienen sind, können ausführlich im Internet nachgelesen werden. Im November findet dann die große Preisverleihung in Lorsch statt, zu der BA und Sparkasse alle Kandidaten in den Paul-Schnitzer-Saal einladen. Dort wird verraten, wer die meisten Stimmen eingeheimst hat und den Bergsträßer Bürgerpreis 2019 erhält – dann selbstverständlich auch nachzulesen im BA. red

Info: www.bergstraesser- anzeiger.de/buergerpreis

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