Bergstraße

Kommentar

BASF: Duster vor der Hacke

Archivartikel

Wenn ein konkreter Ausblick auf die weitere wirtschaftliche Entwicklung kaum möglich war, erinnerte der aus Bochum stammende frühere BASF-Chef Jürgen Strube an einen alten Bergmannsspruch aus seiner Heimat: Es ist duster vor der Hacke. Die BASF selbst zählt, damals wie heute, mit ihren zahlreichen Kunden aus verschiedenen Branchen, von der Auto- bis zur Lebensmittelindustrie, von Hausgeräteherstellern bis zur Landwirtschaft, als guter Indikator für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Mit den nun veröffentlichten Halbjahreszahlen ergibt sich kein eindeutiges Bild. Tendenz eher zum Schlechten hin. Und die Börse war auch noch skeptisch. Als eine der wenigen Papiere notierte die BASF-Aktie gestern nach Bekanntgabe der Zahlen klar im Minus. Das heißt, es könnte noch schlimmer kommen. Bis auf weiteres gilt also: Es bleibt duster vor der Hacke.
 
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