Bergstraße

Weltbienentag Starkenburger Imkerkreis zeigt eine preisgekrönte Wanderausstellung

Begeisternde Bienen-Bilder

Bergstraße.Dem Starkenburger Imkerkreis ist es gelungen, die preisgekrönte Wanderausstellung „Bienenliebe“ des Deutschen Bienenjournals nach Südhessen zu holen. Die großformatigen Fotos laden die Besucher ein, miteinander ins Gespräch zu kommen und bieten einen Blick auf die faszinierende Welt der Bienen.

Mit einer Vernissage wird die Fotoausstellung am 17. Mai, 18 Uhr, im Besucherinformationszentrum (BIZ) des Freilichtlabors Lauresham in Lorsch eröffnet von Martin Weyrauch, dem Vorsitzenden des Starkenburger Imkerkreises. Gastredner ist Dr. Nicolas Chalwatzis, Kreisvorsitzender des Bergsträßer Naturschutzbundes. Er beleuchtet als Naturfotograf, Biologe und Naturschützer den Schutz der Bienen und bestäubenden Insekten ganzheitlich als naturschutzliche Aufgabe. Er nimmt die Zuhörer mit auf einen spannenden Flug der Biene: mit dem Blick durch das große Facettenauge und ganz anderem Farbsehvermögen.

Die 30 großformatige Bilder umfassende Ausstellung überzeugt mit hoher Bildschärfe sowie ausgefallenen Motiv- und Perspektivwahl oder auch künstlerischen Aspekten. Aus 1200 Einsendungen hat eine Jury des Deutschen Bienenjournals die 25 Gewinnerbilder plus fünf Fotos der Verlagsfotografin Sabine Rübensaat ausgewählt. Auf Kärtchen erfahren die Besucher mehr über das Fotomotiv und den Fotografen. Die Ausstellung ist vom 18. bis 28. Mai dienstags bis Sonntags von 10 bis 17 Uhr im BIZ frei zugänglich.

Die acht Imkervereine, die im Starkenburger Imkerkreis zusammengeschlossen sind, wollen mit der Fotowanderausstellung am ersten Weltbienentag die Bedeutung der Bienen einmal mehr ins öffentliche Licht rücken. „Der Schutz der Bienen, Wildbienen, Hummeln und bestäubenden Insekten ist ein zentrales Anliegen. Wir wollen darauf aufmerksam machen und Mitbürger ermuntern, einen eigenen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten durch die Anlage von Wildblumenwiesen und durch Insektenhotels im eigenen Garten, als Förderer der Imkerei oder durch Reduktion von bienenschädlichen Mitteln. Es gibt viele gute Taten“, so Martin Weyrauch.

Warum ein Weltbienentag?

Die Bedeutung von Bienen als Bestäuber für Biodiversität und Ernährungssicherheit ist elementar für die Menschheit. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat den 20. Mai als World Bee Day (Weltbienentag) ausgerufen. Damit unterstreicht die Weltgemeinschaft auch die Erkenntnis über den Rückgang der weltweiten Bienenpopulation und den dringenden Schutz der Bienen. Diese Herausforderungen betreffen die ganze Welt, wenn auch mit unterschiedlicher Intensität. Dazu gehören: Bereitstellung einer nachhaltigen und ausreichenden Nahrungsmittelproduktion, Anpassung an den Klimawandel, Verringerung der natürlichen Ressourcen wie Ackerland und Wasserversorgung sowie starke Preisschwankungen bei landwirtschaftlichen Rohstoffen, betonen die Initiatoren.

400 Imker, 1700 Völker

Der Starkenburger Imkerkreis ist der Kreisverband Bergsträßer Imker und Bienenzüchter. Er vertritt acht Ortsvereine (Bensheim, Lautertal, Heppenheim, Hirschhorn, Weschnitztal, Fürth, Lindenfels, Lampertheim) mit circa 400 Imkern und etwa 1700 Bienenvölkern. Zudem gibt es zwei Züchtervereine mit Belegstellen für Königinnenzucht in Hirschhorn und am Salzkopf bei Kirschhausen. Die dortigen speziell ausgebildeten Bienenzüchter sorgen für die züchterische Reinerhaltung der in Deutschland stark verbreiteten Bienenrasse Carnica. Dies Rasse überzeugt besonders durch Sanftmut. Der Imkerkreis ist zudem Mitglied im Landesverband Hessischer Imker, der hessischen Dachorganisation im Deutschen Imkerbund. red

Info: www.starkenburger- imkerkreis.de

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