Bergstraße

Gesellschaft Gedankenaustausch in ungezwungener Atmosphäre

Begleitetes Wohnen: Ein Stammtisch für Gastfamilien

Archivartikel

Bergstraße.Als offizielle Auftaktveranstaltung für die Zusammenarbeit der beiden regionalen Diakonischen Werke im Bereich des Begleiteten Wohnens wird der regelmäßige Gastfamilien-Stammtisch genutzt. Seit vielen Jahren bieten die Werke den Stammtisch als Angebot für Gastfamilien, ihre Gäste und alle Interessierte – wie zum Beispiel gesetzliche Betreuer – an.

In der Regel findet der Stammtisch einmal im Quartal statt. In ungezwungener Atmosphäre kommen Familien ins Gespräch, neue Familien und erfahrene Gastfamilien lernen sich kennen. Ebenso können sich die Gäste mit anderen Gästen oder Familien austauschen. Das Team des begleiteten Wohnens – Elisabeth Damm und Carsten Englert – leitet den Stammtisch an und steht für Fragen zur Verfügung.

Zum nächsten Stammtisch sind alle Interessierten für Dienstag, 2. Juli, 18 Uhr, nach Rimbach ins Gasthaus „Zur Krone“ (Nebenraum) eingeladen.

Für Menschen mit Behinderung

Das Leben in Gastfamilien ist ein Angebot für Menschen mit einer seelischen Behinderung, die nicht alleine in einer Wohnung beziehungsweise im Betreuten Wohnen leben können und ansonsten stationär in einer Einrichtung versorgt würden. Das Angebot richtet sich sowohl an junge als auch an ältere Erwachsene und ist zeitlich nicht befristet.

Eine sozialpädagogische Fachkraft begleitet die Gastfamilie und den Gast durch regelmäßige Hausbesuche, unterstützt und vermittelt bei auftretenden Fragen und Problemen.

Für die Aufnahme eines Menschen mit einer seelischen Behinderung kommen Familien, vergleichbare Lebensgemeinschaften und Alleinstehende infrage. Für den Gast ist ein eigenes Zimmer zur Verfügung zu stellen.

Die Bereitschaft zur Einbindung des Gastes in das Familienleben sowie die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unserem Fachdienst sind Grundvoraussetzung. Für die Betreuung und die Versorgung erhält die Gastfamilie ein monatliches Entgelt.

Die regionalen Diakonischen Werke Odenwald und Bergstraße arbeiten in diesem Arbeitsgebiet zukünftig eng zusammen und werden so die Familien und Gäste noch besser unterstützen können. Es ist Anspruch der Werke, Inklusion in der Realität umzusetzen. red

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