Bergstraße

Klima IG Bahnregion Rhein-Neckar 21 in der Hauptstadt

Bergsträßer Bahn-Protest in Berlin

Archivartikel

Bergstraße.„Nicht nur Greta und die Bundesregierung sind fürs Klima unterwegs, sondern auch die IG BRN 21.“ Darauf weist Ulrich Guldner, stellvertretender Sprecher der Interessengemeinschaft Bahnregion Rhein-Neckar 21, hin.

Vor dem Hintergrund der Klimademonstrationen vom 20. September und der zeitgleichen Verkündung des Klimaschutzprogramms der Bundesregierung waren Vertreter der IG BRN 21 in Berlin, um Lobbyarbeit für den Ausbau des Schienenverkehrs zu machen – konkret mit der Forderung, im Rahmen der Neubauplanungen Frankfurt-Mannheim-Karlsruhe zwei zusätzliche Gleise besonders für den Güterverkehr mit einzubeziehen. Eine Forderung, die von einigen Landkreisen und vielen Gemeinden von Hessen und Baden-Württemberg geteilt wird, wie die IG in einer Pressemitteilung noch einmal unterstreicht. Damit sollen die Anliegergemeinden dauerhaft vom Lärm entlastet und nachhaltige Kapazität für Güterverkehr und Personennahverkehr geschaffen werden.

„Es wurden konstruktive Gespräche mit CDU, FDP, Grünen und Linken geführt – alle vor dem Hintergrund, dass zusätzliches Handeln erforderlich ist, und zwar jetzt“, lautet das Resümee der Interessensgemeinschaft nach dem Besuch in der Hauptstadt. Es sei unbedingt zu vermeiden, dass bereits laufende Bahnprojekte trotz der aktuellen Neuorientierung und Aufbruchsstimmung als „Provisorien und damit als Fehlinvestitionen enden“.

Auch das Bahnprojekt Frankfurt -Mannheim, erklärt Ulrich Guldner, drohe als Provisorium und damit als Fehlinvestition zu enden. Die laufende Planung sei „blind für die Zukunft“, da nur der Zeitraum bis 2030 betrachtet und gewünschte Mehrverkehre auf der Schiene, resultierend aus eben jener aktuellen Neuorientierung der Bundesregierung und Aufbruchsstimmung, ausgeblendet würden. red

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